FreundInnen des kontroversen Films

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  • gibt's hier freundInnen des kontroversen, tabubrechenden, grenzen auslotenden,... films?


    ich mach mal bisschen name dropping:
    surrealismus, new hollywood, nouvelle vague, tschechoslowakische neue welle, midnight movies, independent cinema, dogma 95, new french extremity, arthouse trifft grindhouse, ...

    kino kontrovers, bildstörung, störkanal, rapid eye movies, ...


    kubrick, scorsese, coppola, lynch, carpenter, cronenberg, jodorowsky, ...


    lang, buñuel, pasolini, polanski, zulawski, leone, noé, dumont, buttgereit, von trier, ...

    takashi miike, shin'ya tsukamoto, sion sono, hiroyuki 'SABU' tanka, ...
    park chan-wook, bong joon-ho, kim jee-woon, ...

    falls ja, meldet euch doch bitte hier.
    mir ist das hier etwas zu blockbuster/action lastig
    (soll nicht heißen, dass ich für einen guten blockbuster oder action kracher nichts übrig habe)
    lg noctifil

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von noctifil ()

  • falls ja, meldet euch doch bitte hier.

    Meldet sich niemand? Also: *meld* ;)


    Aber was soll ich zu dieser Namensaufzählung sagen? Soll ich jetzt diese Namen bestätigen, Beispiele anführen, selbst Namen nennen, die m.E. fehlen? Stehen diese Namen allgemein für eine bestimmte Kunstrichtung oder entsprechen sie Deinem persönlichen Geschmack?


    Von unten angefangen (alles meine persönliche Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit):


    Bei den Koreanern fehlt Ki-duk Kim, bei den Japanern fehlen Takeshi Kitano und Akira Korusawa, und bei den Asiaten allgemein fehlen Zhang Yimou (China) und Asghar Farhadi (Naher Osten).


    Wer Lang sagt, sollte auch Stroheim erwähnen, Pasolini ja, aber Fellini und Rosseline nicht?, Zulawski ok, dann aber auch Tarkovsky, Bondarchuk und Eisenstein. Wenn Noé, dann vielleicht auch Truffaut, Ozon und Annauld? Lars von Trier nicht ohne seinen Landsmann Nicolas Winding Refn.


    Kubrick ist der Größte, kein Zweifel. Meinst Du mit Coppola Vater oder Tochter oder beide? Ich würde beide meinen.


    Gebrüder Coen, Zemeckis, Fincher, De Palma und natürlich Woody Allen. (Wie gesagt: Kein Anspruch auf Vollständigkeit.)

  • hallo john
    nun hast du dich ja gemeldet (Nighttalker/Daywalker zählt als moderator ja nicht wirklich).
    ich habe dieses thema eröffnet, weil ich mir einen interessanten austausch mit ähnlich gesinnten erhoffe.
    einfach zwanglosen meinungsaustausch, eventuell filmtipps, bisher unbekannte filmemacherInnen entdecken (meine aufzählung ist ja beschämend männerlastig)

    nein, diese namen stehen natürlich nicht für eine bestimmte kunstrichtung (eher für viele verschiedene).
    ich wollte im grunde nur mit stichworten mein persönliches cineastisches universum umreissen, auch gänzlich ohne anspruch auf vollständigkeit.

    Kim Ki-duc, Tarkovsky, Ozon, Winding Refn und die Coen Brüder zählen auch zu den regisseuren, die ich mir recht intensiv ins hirn gezogen habe.

    bei Kitano und Kurosawa war ich bisher eher schleissig.

    Truffault, Godard, Chabrol, Fellini, Rossellini sind bei mir schon recht weit weg. ist schon lange her, dass ich mich mit denen beschäftigt habe. da zieht's mich momentan nicht so hin.

    mit Stroheim u Eisenstein hab ich mich noch nie beschäftigt. kenn ich nur die namen.


    Zhang Yimou, Asghar Farhadi und Bondarchuk sagen mir gar nix. kann ich die als tipp verstehen, und welche filme wären ein guter einstieg?

    wir sind uns also schonmal einig, dass Kubrick der größte ist.
    mit Coppola meine ich den vater, und eigentlich nur in den 70ern. bei sofia tu ich mir schwer.

    De Palma und Fincher finde ich teilweise grossartig, und teilweise weniger.

    Zemeckis mag ich eigentlich nicht besonders.
    abschliessend muss ich dir noch ein etwas unangenehmes geständnis machen.
    Woody Allen mag ich echt gar nicht (nix für ungut) ;)

  • Moin ,


    also bei den ganzen Namen bin ich raus , der Minimalkonsens hier sind die Coen - Brüder , da ich aber auch ein faible für " andere " Filme ( also eigentlich alles , was nicht dem Mainstream entspricht ) hier einfach mal 3 Empfehlungen in dieser Richtung :


    Doomsday Book :


    Code
    1. https://nox.tv/download/film/Doomsday_Book.6950.html



    God Bless America :


    Code
    1. https://nox.tv/download/film/God_Bless_America.8036.html



    Über die Suche mal nach " Headshot " aus Thailand ausschau halten . Passt auf jeden Fall auch in oben genannte Sparte .


    Vieleicht ist da ja was für euch dabei .



    es grüsst ,


    J.D.

    „Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.“


    Sartre

  • hi john doe

    also bei den ganzen Namen bin ich raus

    heißt das, dass du die nicht kennst, oder dass du die nicht magst?
    bei deinen tipps kommen sogar welche der genannten namen vor.
    bei" Doomsday Book" hat der oben genannte regisseur Kim Jee-woon bei einer episode regie geführt.
    "God Bless America" ist bei der oben genannten DVD reihe "Kino Kontrovers" erschienen. den film fand ich zwar nicht schlecht, aber doch etwas oberflächlich.
    "Headshot" hingegen hat mir richtig gut gefallen :thumbup:
    lg

  • Hi ,


    die meisten Namen sagen mir nichts , von einigen Ausnahmen abgesehen . Von daher kann ich natürlich auch nicht sagen ob die Filme gut o. schlecht sind . Ich achte eher selten auf die Namen des Regisseurs .

    Und ja , Headshot war richtig gut ( gemessen an dem was sonst aus Thailand kommt )


    schönen abend noch

    „Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.“


    Sartre

  • bei Kitano und Kurosawa war ich bisher eher schleissig

    Takeshi Kitano


    Bekannt ist er wegen seiner Yakuza-Filme, er hat aber auch andere gute Sachen gemacht.


    Ein eher ruhiger und beschaulicher Film ist "Kikojiros Sommer", ein Film über die Sommerferien, die ein kleiner Junge mit Kikojiro, einem Bekannten der Oma verbringt.


    Nicht mehr ganz so beschaulich ist "Hana-bi", in dem ein alternder Kommissar mit seiner krebskranken Frau noch einmal einen letzten Urlaub verbringen will.


    Mein Favorit seiner Yakuza-Filme ist "Sonatine". Der ist etwas schwierig, weil er von Leuten erzählt, die mit dem Leben nichts mehr anfangen können und denen alles egal ist. Wenn es einem egal ist, ob man lebt oder tot ist, dann ist einem wirklich alles egal. Achtung: Kein Film für melancholische Stunden!


    Akira Kurosawa


    Auch sein Werk zweigeteilt. Zum einen bekannt wegen seiner Samurai-Filme, aber er hat auch viele sozialkritische Sachen gemacht, die schwer wie blei sind. Ich bevorzuge die Samurai-Filme und kann mich einfach nicht entscheiden, welchen ich am besten finde.


    Da wäre "Rashomon", der dieselbe Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt - und prompt ist es jedesmal eine ganz andere Geschichte. Als ich den das erste Mal sah, wunderte ich mich, wie gut Filme sein können. Ja, da war ich wohl noch sehr jung. Da war der Film schon alt. Jetzt ist er noch viel älter ;)


    Sein klassischstes Werk ist sicherlich "Die sieben Samurai", Vorlage für den Hollywood-Abklatsch "Die glorreichen sieben". Schon damals hat Hollywood für eine gute Story gewildert.


    Vielleicht ist aber auch das Spätwerk "Ran" sein bester Film. Kurosawas Adaption des Shakespeare-Stoffes König Lear. Ein alternder König überträgt die Herrschaft einem von drei Söhnen. Damit wird der Untergang des Clans eingeläutet.


    Fortsetzung folgt ...

  • hi JohnC
    Hana-bi ist der einzige kitano film den ich mir bisher angeschaut habe. fand ich eh recht gut, aber er hat mich nicht so richtig angefixt.
    Sonatine steht schon seit geraumer zeit als dvd in meinem "to watch regal". da werd ich mir demnächst ein herz fassen, und den tatsächlich auch mal einschieben.


    was kurosawa betrifft, habe ich auch schon lange vor mir die von dir genannten filme mal anzuschauen, und eventuell auch Yojimbo.
    nach deiner beschreibung denke ich, dass ich mal mit Rashomon anfange, und Ran erst mal aufschiebe (bei shakespeare stoffen neige ich dazu, sie auf die lange bank zu schieben ;) )
    der samurai-film an sich gehört nicht gerade zu meinen lieblingsgenres, deswegen konnte ich mich bisher noch nicht dazu aufraffen mir die klassiker von Kurosawa anzuschauen.
    vorerst mal danke für die beschreibungen :)

  • Moin ,


    die koreanische Version von Oldboy kenne ich , hat mir gut gefallen . I saw the Devil klingt in jedem Fall auch vielversprechend , werd ich mir demnächst mal ziehen . Danke für den Tipp . :):thumbup:

    „Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.“


    Sartre

  • I saw the Devil kann man wirklich nur empfehlen, ist super gut gemacht.

    Mit ihm stehen Bedevilled - Zeit der Vergeltung und The Man from Nowhere auf einer Stufe.

    Beide ebenfals aus South Korea

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Truffault, Godard, Chabrol, Fellini, Rossellini sind bei mir schon recht weit weg.

    Die hatte ich erwähnt, weil Du Namen von französischen und italienischen Regisseuren nanntest, es meiner Meinung nach aber wichtigere Regisseure aus diesen Ländern gab bzw. gibt. Daher meine Anmerkungen.


    Bevor ich mir noch einmal einen Film von Pasolini ansehe, gucke ich lieber noch mal "Fahrraddiebe" oder "Das Wunder von Mailand". Den hatten wir übrigens noch nicht: De Sica. Bei mir auch sehr weit weg: Den italienischen Neorealismus hatte ich schon in jungen Jahren hinter mich gebracht.


    Mit Godard kann ich persönlich nicht so viel anfangen, vielleicht ist der etwas zu abgefahren für meinen Geschmack. Dagegen schätze ich eigentlich alle Truffaut-Filme, vor allem natürlich die Antoine-Doinel-Reihe. Hier finde ich auch gleich den ersten am besten, mir ist der deutsche Titel entfallen. Da war Doinel noch ein Kind und hielt sich mit Diebstählen über Wasser.


    Abgesehen von Francois Ozon, von dem ich "Swimming Pool" am meisten mag, finde ich die Filme von Jean-Jaques Annaud ganz toll. Herausheben möchte ich hier "Am Anfang war das Feuer" und "Der Bär".


    Nicht zu vergessen natürlich Jean-Pierre Jeunet, bei ihm dürfte es wohl "Amélie" sein, schätze ich. "Delicatessen" war ja auch herrlich.

  • Hier finde ich auch gleich den ersten am besten, mir ist der deutsche Titel entfallen.

    "sie küssten und sie schlugen ihn" hieß der auf deutsch.
    Pasolini habe ich eigentlich nur wegen Salo erwähnt. der ist wohl die mutter aller tabubrechenden filme, und wohl der haupeinfluss für das, was englische filmkritiker später (abfällig) "New French Extremity" nannten.
    ja, italienischen neorealismus und nouvelle vague habe ich auch in meiner jugend hinter mich gebracht. ich mochte damals godard recht gern, gerade weil er so abgefahren war.
    der zweite aus der doinel reihe gefiel mir auch sehr gut. ich fand diesen leaud damals extrem cool ;)
    von annaud mag ich eigtl nur "der name der rose". den find ich immer noch ganz gross. ich kenn da aber auch nicht alle filme. die von dir genannten gefallen mir nicht so.
    die von dir genannten jeunet filme liebe ich auch. "die stadt der verlorenen kinder" hingegen hab ich noch nie gesehen, will ich aber auch schon ewig mal schauen.
    kennst du eigtl KindKind von Dumont? ist eine 4-teilige mini-serie. könnte dir evtl aber zu abgefahren sein. ich fand das aber wirklich großartig. sehe ich irgendwie in der tradition von Twin Peaks und Von Trier's Geister. dumont hat davor eher bleischwere und super langsame filme gemacht. eher so haneke oder dardenne brüder style, aber ohne die konservativ-bürgerliche grundhaltung. KindKind ist eher morbid-lustig, aber auch super langsam.
    lg

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  • mit Stroheim u Eisenstein hab ich mich noch nie beschäftigt. kenn ich nur die namen.

    Die sollte man schon mal gesehen haben, irgendwie hab ich das Gefühl, dass Stroheim etwas in Vergessenheit geriet. Der war ein Wahnsinniger und spielt in einer Liga mit Michael Cimino. Stroheim experimentierte Ende der 20er Jahre schon mit Farbfilmen (Wedding March), brachte Studius damit beinahe den Ruin, oder überforderte Zuschauer mit zu viel Tiefgründigkeit und zu langen Filmen. Greed, wohl sein Bekanntester, istvier Stunden lang. Und das 1924. Andere Filme musste er zweiteilen, weil zu lang.


    Eisenstein hat auch teils in Farbe gedreht (Iwan, der Schreckliche), wobei sein Meisterwerk wohl "Panzerkreuzer Potemkin" ist. Falls Du mal viel Zeit hast ... ;)


    Zhang Yimou, Asghar Farhadi und Bondarchuk sagen mir gar nix. kann ich die als tipp verstehen, und welche filme wären ein guter einstieg?


    Sergej Bondarchuk ist irgendwie wie Eisenstein finde ich. Seine bekanntesten Filme sind "Waterloo" - recht kurzweilig - und seine Verfilmung von "Krieg und Frieden" in vier Teilen.


    Zhang Yimou hatte ich während einer kleinen Werkschau nach und nach in dem Parallel-Thread kurz besprochen. Vielleicht würde es sich hier anbieten, einige Filme immer paarweise zu sehen, um die Unterschiede zu verdeutlichen.


    Auf der einen Seite "Hero", ein Actionspektakel und auf mehreren Ebenen erzählten Geschichten, was mich an "Rashomon" erinnerte. Auf der anderen Seite der Film "Die rote Laterne", in dem es um eine Nebenfrau geht, die zu ihrem Mann zieht und sich mit anderen Nebenfrauen arrangieren muss.


    Auf der einen Seite "Heimweg", in dem es in einer mit wunderschönen wirklich tollen Bildern erzählten Geschichte um eine Beziehung zwischen einer jungen Frau und einem Lehrer geht, und dann auf der anderen Seite "Keiner weniger". Hier sucht eine Lehrerin einen verloren gegangenen Schüler. Fast wie eine Dokumentation (Laiendarsteller) und das genaue Gegenteil von "Heimweg", obwohl im selben Jahr gedreht.


    Der Iraner Asghar Farhadi ist der Liebling aller Filmfestspiele und räumt einen Preis nach dem anderen ab. Ich war verblüfft festzustellen, dass ich alle seine Filme großartig finde. Es sind immer Familiengeschichten, wie aus dem täglichen Leben. Was würde ich empfehlen? Vielleicht "Alles über Elly" oder "Das Vergangene". Die Filme ähneln sich. Wenn Du einen gut findest, dann alle. Wenn Dir einer nicht gefällt, dann die anderen wohl auch eher nicht.


    Deine Empfehlungen werde ich mir nach und nach ansehen. Vielen Dank dafür. Ich bin ja immer auf der Suche nach einem guten Film.

  • JohnC  
    auf stroheim hast du mich neugierig gemacht. setzte ich mal auf meine liste :)
    panzerkreuzer potemkin hab ich gesehen. ist auf jeden fall ein historisch höchst relevanter klassiker.
    bondarchuk lasse ich wohl vorest mal außer acht.
    von zhang yimou kenne ich "a woman, a gun and a noodleshop". da scheint's ja auch bessere filme zu geben. von dem her behalte ich den mal im auge.
    asghar farhadi lass ich erst mal aus, da mich familiengeschichten momentan nicht reizen.
    danke für die tipps!

  • Und ja , Headshot war richtig gut ( gemessen an dem was sonst aus Thailand kommt )

    Du bist sehr witzig ;) "Headshot" ist ein indonesischer Film. Als ich "Thailand" las, wollte ich mich gar nicht weiter drum kümmern, jetzt steht er aber auf meiner Liste.


    Was thailändische Filme betrifft, so gibt es hier nur zwei Hauptgenres: Komödie oder Horror. Gut sind sie alle nicht. Erstaunlich gut fotografiert, die Kameraleute verstehen ihr Handwerk. Aber was nützt das bei dem Rest. Es gibt nur einen thailändischen Film, den ich wirklich gut finde. Der ist daher ganz anders als alle anderen.


    https://nox.tv/download/Filme/…he-black-tiger-rJxWBtmAbZ


    Dieser Film ist einfach sagenhaft.


    Es gibt einen thailändischen Arthouse-Regisseur, das ist Apichatpong Sowieso.


    http://akas.imdb.com/name/nm0917405/?ref_=tt_ov_dr


    Der ist mir aber ein bißchen zu abgedreht.


    Um einmal das Action-Thema aus dem Parallel-Thread anzusprechen, so bin ich sehr wohl offen für Action-Filme. Die meist minimale Story, die sie erzählen, sollte aber gut sein und nicht ein Klischee nach dem anderen bedienen, so dass man vorher weiß, was alles passiert. Wobei es natürlich auch Action-Filme gibt, die sehr komplex sind und daher Klassiker wurden.


    Nicht sehr komplex, aber tolle Action, gibt es in der indonesischen Produktion "The Raid". Die Story tendiert gegen 0, die geht so: Polizisten stürmen ein Hochhaus. Das war die Story.


    Ehrlich gesagt gehört der Film zu meinen Lieblings-Actionfilmen, denn was sich in diesem Hochhaus abspielt, sucht seinesgleichen in diesem Genre.


    https://nox.tv/download/Filme/the-raid-HkeixrXAWb


    Sobald ich etwas gesehen habe, was hier erwähnt wurde, komme ich drauf zurück.

  • Du bist sehr witzig "Headshot" ist ein indonesischer Film. Als ich "Thailand" las, wollte ich mich gar nicht weiter drum kümmern, jetzt steht er aber auf meiner Liste.

    da gibt's wohl ein missverständnis.
    John Doe sprach wohl von diesem film:
    https://nox.tv/download/Filme/headshot-HkxTf3mAW-
    der ist schon aus thailand.


    es gibt aber auch den etwas neueren film gleichen namens aus indonesien:
    https://nox.tv/download/Filme/headshot-_2016_-SkCM1ZGzW
    über diesen kann ich nichts sagen. hab ich nicht gesehen.

    der thailändische ist aber sehenswert.

  • Was thailändische Filme betrifft, so gibt es hier nur zwei Hauptgenres: Komödie oder Horror.

    Es gibt noch ein weiteres - zumindest in Thailand - sehr populäres Genre : Historische Filme bzw. Sagen / Legenden . Da wird gerne mal die Aristokratie hochgejubelt , ist aber im Prinzip genauso wenig ansprechend wie das meiste aus den beiden von dir genannten Kategorien . Tropical Maladay zeigt schon eher wie die Thais wirklich ticken , ist aber auch stellenweise ganz schön zäh :

    https://nox.tv/download/Filme/…ur-den-moment_-SJBALVVRWb

    „Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.“


    Sartre

  • dumont


    Flandern


    Nach "Kindkind" bin ich auf Bruno Dumont neugierig geworden. Jetzt also "Flandern". Den Inhalt habe ich mir vorher nicht durchgelesen, daher war die Handlung durchaus überraschend.


    Am Anfang dachte ich, ich wäre wieder bei "Kindkind". Er ist inzwischen erwachsen, arbeitet auf dem Bauernhof und ist noch mit seiner Jugendfreundin, na, sagen wir mal, irgendwie liiert. Alles in sehr dokumentarischen Einstellungen, die - offenbar typisch für Dumont - einen Tick zu lange dauern. Dann aber nimmt der Film eine Wendung, die ich so nicht erwartet habe.


    Die Gegensätze der beiden Handlungsebenen nach dieser Wendung könnten brutaler nicht sein. Vor allem, weil man irgendwie nicht recht entscheiden kann, welche der Handlungen einem stärker aufs Gemüt schlägt. Die eine oder die andere, beide sind nicht schön. Humor gibt es hier nicht.


    Ich war fast genauso begeistert wie von "Kindkind".

  • Ich war fast genauso begeistert wie von "Kindkind".

    Flandern hat mir auch recht gut gefallen. ich kann allerdings nicht sagen, dass ich davon fast so begeistert war, wie von KindKind.
    außer den oben genannten habe ich von Dumont nur noch Twentynine Palms gesehen. diesen kann ich allerdings nicht guten gewissens empfehlen.
    ich möchte jetzt nicht sagen, dass der film schlecht ist, aber so richtig gut gelungen ist er meiner meinung nach nicht.
    ich möchte ja schon lange mal l'Humanité, Hadewijch und Hors Satan schauen. hab ich aber bisher noch nicht geschafft.