Musik Tipps jenseits der Charts

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  • CYNIC - Traced in Air


    cover.jpg


    Mit nur knapp 37 Minuten Musik erreichten Cynic 1993 Kultstatus. Das Debütalbum „Focus“ (welches ich allerdings nicht kenne) überraschte und begeisterte mit einem bis dahin unerhörten Genre-Mix aus Death Metal, JazzRock-Fusion und Ambientklängen. Allerdings löste sich die Band alsbald auf und seitdem dürsteten die Fans nach neuem Material. Bis diese Hoffnungen erfüllt wurden, sollte allerdings einige Zeit ins Land gehen. Nicht dass die beteiligten Musiker inzwischen völlig untätig gewesen wären, Projekte und Bands wie Gordian Knot, Aghora, ÆON SPOKE etc., sorgten inzwischen für musikalische Kurzweil. Aber jetzt - nach 15 Jahren des Wartens - ist es Zeit für „Traced in Air“, mit dem die Cynic-Geschichte eine späte Fortsetzung findet.

    Und anscheinend haben sie mit „Traced in Air“ alles richtig gemacht, wenn man die teilweise sich überschlagenden Rezensionen auf einschlägigen Metal-Rezensionsseiten liest. Die Albumlaufzeit von etwas mehr als einer halben Stunde hält sich schon mal an die historische Vorgabe. Das ist allerdings auch schön der größte Mecker, den es hier anzubringen gilt.

    Cynic schaffen es mit „Traced in Air“ eines dieser zeitlosen (das behaupte ich einfach mal so), kaum kategorisierbaren Werke zu schaffen, die uns lange begleiten und lange beschäftigen werden. Selten dürfte man derart unterhaltsame, aber auch herausfordernde 35 Minuten Musik gehört haben. Grenzgänge zwischen Metal, Jazz(rock) und ambienten Soundscapes ist noch immer die Mission der Band (und man kann daher möglicherweise von einer Weiterentwicklung des "Focus"-Ansatzes sprechen). Brachiale Riffs werden von filigraner Saitenarbeit quasi gebrochen, glitzernde Gitarrensoli schälen sich erhaben aus dem Klanggewitter, vitales, extrem frickeliges Schlagzeug wütet im Untergrund, parallel sucht sich der Bass verquere Linien. Harte Frickelpassagen treffen auf ruhige, fast meditative Interludien, eine extrem spannende Mixtur völlig gegensätzlicher musikalischer Ansätze. Der Gitarrensynth setzt noch ein paar spacige, elektronische Akzente. Dabei ersticken Cynic nicht alles in kühler Technik, sondern arbeiten geschickt mit Stimmungen und Atmosphäre, was auch den eher melodieorientierten Hörer eine Chance, das Album zu genießen, geben sollte. In dieser Hinsicht mag man eine Mischung aus neueren Sieges Even und OSI als Anhaltspunkt nehmen.

    Ein Knackpunkt des Albums dürfte der Gesang sein. Cynic bieten eine Mischung aus extrem hohem Klargesang, der allerdings teilweise mit Vocoder-Einsätzen verfremdet wird, und eigenartig zischenden Growls, die wie Drachengebrüll im Hintergrund klingen. Was sich absolut lächerlich anhört, funktioniert ausgesprochen gut und trägt zum einen zur bizarren Atmosphäre des Albums bei und mildert zum anderen die Dominanz der Growls, was ja für viele Hörer (mich eingeschlossen) schon mal ein Ausschlusskriterium sein kann.

    “Traced in Air“ ist ein 35minütiger emotionaler Fluss, der tunlichst nicht gestört werden sollte. Es macht wenig Sinn einzelne Tracks herauszugreifen, obwohl „The Space For This“ und „Adam's Murmur“ schon besonders viel Rabatz im Ohr und Hirn auslösen. Cynic gelingt nicht weniger als ein Meisterwerk, welches leider nur etwas kurz geraten ist. Aber andrerseits können 35 Minuten auf höchstem Niveau schon für ausreichende Befriedigung sorgen. Der Sound des Albums ist brillant, was sich vor allem bei Kopfhörer-Sessions bewährt, nur der Bass von Sean Malone ist ein bisserl weit hinten in den Mix gerutscht. Wer keine Berührungsängste vor härteren Klängen hat, sollte hier unbedingt zugreifen, bevor er noch das Album des Jahres verpasst.




    https://filer.net/get/lwnwtiz9iulc4nqa




    Cynicband.webp



    1. Nunc Fluens 2:57
    2. The Space For This 5:47
    3. Evolutionary Sleeper 3:36
    4. Integral Birth 3:53
    5. The Unknown Guest 4:14
    6. Adam's murmur 3:29
    7. King Of Those Who Know 6:09
    8. Nunc Stans



    VIEL SPASS DAMIT !!!

    DAS PROBLEM DIESER WELT IST , DAS DIE INTELLIGENTEN MENSCHEN SO VOLLER ZWEIFEL SIND UND DIE DUMMEN SO VOLLER SELBSTVERTRAUEN .


    BUK





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  • TANGERINE DREAM - Alpha Centauri



    In Zusammenhang mit "Alpha Centauri" schufen Tangerine Dream den Begriff "Kosmische Musik", ein Etikett, unter dem zahlreiche deutsche Bands der frühen Siebziger auftraten.

    "Sunrise in the Third System" beginnt mit sanfter Gitarre und brummender, im Laufe des Stücks mächtiger werdender Orgel. Immer wird es von elektronischen Klangschleifen durchdrungen. Gegen Ende wird die Orgel richtig majestätisch, dann bricht das Stück auch schon ab.

    Freie elektronische Klänge bilden den Auftakt von "Fly and Collision of Comas Sola", dem schönsten Stück auf "Alpha Centauri". Dann stehen wieder weiche, langsam mächtiger werdende Orgelklänge und sanfte Gitarrenakkorde im Vordergrund, ergänzt von furiosem Flötenspiel. In der zweiten Hälfte setzt das Schlagzeug ein, und das Stück entwickelt sich zu einer wilden Orgie aus rasendem Getrommel, immer noch von mächtiger Orgel untermalt.

    Das Titelstück schließlich ist völlig struktur- und rhythmusfrei. Von Orgel und Flöte dominiert und immer wieder mit elektronischen Geräuschen unterlegt, deutet es bereits den Stil des Folgealbums "Zeit" an.


    Tracklist :


    1. Sunrise in the third system

    2 . Fly and Collision of Comas Sola

    3 . Alpha Centauri


    https://filer.net/get/vfipyoebj5jclobj


    new-exhibition-Tangerine-Dream-Zeitraffer-barbicna-music-library.jpg


    Viel Spass damit !!!



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    BUK





  • NEGURA BUNGET - Virstele Pamintului (2010)


    Selbstverständlich stellt sich nun die Frage, wie dieses neue Werk denn nun klingt, und ob Negru auch ohne die beiden bisherigen Mitglieder und Songwriter das gewaltige musikalische Erbe von NEGURA BUNGET fortführen kann. Um es gleich vorwegzunehmen. Ja, er kann! Auch „Virstele Pamintului“ ist von einer mystisch-magischen, spirituellen Aura umfasst, wie es alle bisherigen Werke der Rumänen waren… und sind. Ihrem intensiven, visionären Folk Black Metal Stil sind sie treu geblieben. So ist auch das neue Werk von diesem speziellen Charme NEGURA BUNGETs beseelt, welchen den Hörer fesselt.


    Mal gewaltig aufwühlend wie das aggressive, fast schon dämonische „Ochiul Inimii“, mal meditativ hypnotisierend wie im sphärischen „Umbra“, dabei stets von einer düsteren Atmosphäre geprägt, halten die Stücke über die gesamte Albumlänge den Spannungsbogen stets oben, Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf. Selbstredend finden sich wieder allerhand Genrefremde Instrumente in den Klanglandschaften von NEGURA BUNGET wieder, seien es Flöten, Alphörner, Spinett oder Xylophon, hinzu gesellen sich untypische, verdammt starke Percussions-Einlagen, folkloristische Rhythmen, Sprechgesang und fragile, akustische Gitarrenpassagen. Doch auch der Black Metal in Form von sägenden Gitarren, einprägsamen melodischen Riffs, harscher Keifgesang und rasendes Schlagzeug Spiel. Und damit nicht genug, orientalisch anmutende Melodien oder viele atmosphärische, epische Keyboard-Teppiche zeugen von der kreativen Vielseitigkeit NEGURA BUNGETs.


    Auch „Virstele Pamintului“ ist ein durch und durch starkes, tiefgründiges Album, welches zwar im Black Metal verwurzelt ist, aber dessen Grenzen eindeutig aufgrund des hohen Anteils rumänischer Folklore sprengt. Negru und seiner neuen Mannschaft ist ein beseeltes, unkonventionelles Werk geglückt, dessen faszinierende Spiritualität betört.





    NEGURA BUNGET - Virstele Pamintului (2010)(Flac)




    Viel Spaß damit!!!

  • Denk ich an Dinosaur J. Mascis denk ich an WIPERS. Etwa zur gleichen Zeit wie "You're Living All Over Me" erschien WIPERS' "Follow Blind" 1987. Wer DINOSAUR JR. mag wird die WIPERS von Greg Sage aufsaugen. Etwas staubiger, aber ähnlich postpunkstoner.

    Bitte auflegen WIPERS "Follow Blind" 1987.

    fine journey...

  • ja, Meat Puppets kenn ich von irgend einem Sampler. Und dann sind wir auch schon bei Amphetamine Reptile oder Sub Pop, Hüsker Dü (Zen Arcarde!) und den Anfängen der Independent Undergroundmusic. Punk meets Pop and Melodie. Die Jungs und Mädels, die aus ihren staubigen Kellerzimmern an die Öffentlichkeit kamen und den Majorlabels mal eben den Stinkefinger zeigten ohne große Aufgeregtheit und denen ihre Unabhängigkeit wichtiger war als die Kohle (Kurt Cobain ist da leider dran kaputt gegangen. Doch das war dann ein Jahrzehnt später, als mit Grunge letztlich diese Innovation und Unschuld ein Ende hatte). Rock/Punk erfuhr so viele neue Äste am Stammbaum, wie es sie nur in den 80ern gegeben hat. Wirklich glücklich schätzen können sich die Jahrgänge, die Musik begeistert all die neuen Strömungen verinnerlichen konnten/wollten. Mal sehen, was wir hier noch so ausgraben können.

    cheers, knoxx8)

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  • apropos Greg Sage, ich hatte mir gestern noch Gedanken gemacht und meine, der hat irgendwas mit Sub Pop, BLACK FLAG oder war wie/ist Indie-Produzent wie Jack Endino (SKIN YARD) oder Steve Albini (BIG BLACK). Greg Ginn war der von BLACK FLAG, hab ich gerade nachgelesen. Aber irgegendwo da orte ich auch Greg Sage, mir fällts aber auch nicht mehr ein.

    Sehr zu empfehlen sind BIG BLACK und SKIN YARD, woraus GRUNTRUCK (Sideprojekt vom Spitzenguitaristen Tom Niemeyer von The ACCÜSED und Sänger von SKIN YARD Ben McMillan, leider 2008 von uns gegangen.) hervor kam. Das ist wirklich hartes Brett, weder richtig Metal noch Punk noch Indie, aber wer's Indiehart mag, right here! 8o

  • apropos Greg Sage... war wie/ist Indie-Produzent

    Ich denke auch, das ich vor längerem aus dem Umfeld einer anderen Band von ihm gelesen habe. Derart, das ich über ihn nachgeschaut habe...


    Rock/Punk erfuhr so viele neue Äste am Stammbaum


    Ein Ästchen aus dieser Zeit, das mir schwer am Herzen liegt, ist ja Sonic Youth (die, um es mal zu sagen, aus GLENN BRANCAs Gitarrenensembles hervorgingen :schmunzel:). Bei denen habe ich von Sage jetzt nichts gelesen, aber von Greg Ginn und J Mascis! Na ja, was halt eine lebendige und potente Szene so ausmacht....


    SY 1986 - das Lied auch bekannt als "Expressway To Yr. Skull"

  • Oh, und Überraschung, jetzt sind die WIPERS im Audiobereich auch downzuloaden ( :wink::perfekt:) :


    Vor 40 Jahren, irgendwann zwischen Ende 1979 und Januar 1980, erschien ein Album, über das immer wieder geredet wird und das doch viel zu wenige kennen. In all den Listen mit den besten Punk-Alben aller Zeiten taucht Is This Real? von den Wipers so gut wie nie auf, obwohl ihm dort ein Spitzenplatz zustehen sollte. Hier wurde unüberhörbar das Fundament von Grunge gelegt.


    Andererseits wollte diese Band von Anfang an nichts mit dieser Bewegung zu tun haben. Deshalb scheint das Album seinen Status als bewusst übersehene Platte ganz zurecht zu haben, nicht mal Edelfan Kurt Cobain konnte daran etwas ändern. Die gute Nachricht in dieser verzwickten Situation: Die Musik ist so gut und singulär, dass sie einen noch heute immer wieder völlig unvermittelt umhaut.


    Mudhoney, Pearl Jam, Nirvana – viele Protagonisten von damals und heute sehen diesen Bezug als völlig offensichtlich an. 1993 veranlasste Sub Pop eine Wiederveröffentlichung von Is This Real?. Eine glasklare Verneigung vor der Leistung dieser Band und dem Impact dieser Platte. Greg Sage war nicht involviert. Er sagte immer, man hätte ihm die Platte gestohlen, immer wieder gab es neue Lizenzverträge, bei denen die eigentlichen Urheber außen vor blieben. Frustriert sagte Sage einst: „Verdammt, diese Platte ist nun seit 20 Jahren fast ständig verfügbar und wir haben noch nie einen Cent dafür gesehen.“

    Wahrscheinlich ist es dabei geblieben. Zumindest hätte Greg Sage es verdient, in der ersten Reihe der Gitarristen des Independent Rock der 80er und 90er zu stehen, aber letztlich hat er das stets selbst verhindert. Nirvana luden die Wipers immer wieder als Support zu großen Tourneen ein, Sage lehnte immer dankend ab. Er wollte entweder nie opportunistisch wirken und behauptete, das Timing sei gerade schlecht. Aber vielleicht war ihm das auch alles eine Nummer zu groß. Vielleicht spielte Angst dabei eine große Rolle. Wie in so vielen seiner Texte. Andere singen immer vom Glück, er von Angst, Angst, Angst.



    Wipers - Wipers Box Set (Is This Real? - Youth Of America - Over The Edge) [3CD Remastered Box Set] (2001)(Flac)



  • da wir gerade bei den verkannten und unterbewerteten Music-Acts der 80er sind.

    Ende der 80er gab es eine Platte von BASTARDS (US) mit dem eigenartigen Namen "Monticello". "what the fcuk, is that!" dachte ich damals, doch schräge Cover mit bescheuerten Bandnamen wollten getestet werden. Und so hat sich wieder mal ein Schmankerl herausgestellt, was keine Sau kennt und trotzdem in keiner Indie-Noize-Punk-Grunge-Sammlung fehlen sollte. Mit einem Joachim Breuer an Guitar/Vox und Anthony Martin Bass/Vox. Volles Brett, angry, bassy and noizee!

    Erinnern ein bißchen an NECROS. Dazu später etwas mehr.


    bastards -monticello - YouTube

    Bastards Shit for Brains - YouTube


    Bastards | Diskographie | Discogs

  • da wir gerade bei den verkannten und unterbewerteten Music-Acts der 80er sind.

    ... da können wir hier wohl gross ausholen, was das Thema betrifft . Da gabs jede Menge gute , andere Bands und ich fand das noisige Zeug eh super . Allen voran die Butthole Surfers , aber auch

    Scratch Acid , Killdozer , Pussy Galore , Swans etc. etc.

    Auch auf Trance Syndicate kam jede menge schräges Zeug . Die Melvins darf man natürlich auch nicht vergessen .


    Und die hier waren auch Klasse :



    DAS PROBLEM DIESER WELT IST , DAS DIE INTELLIGENTEN MENSCHEN SO VOLLER ZWEIFEL SIND UND DIE DUMMEN SO VOLLER SELBSTVERTRAUEN .


    BUK





  • yeah, richtig auf der Liste!

    Jesus built my Hotrod!

    Killdozer!

    Bitch Magnet!

    Melvins!


    KING SNAKE ROOST


    HEAD OF DAVID


    The MARK OF CAIN


    HUNTERS & COLLECTORS


    BIG BLACK



    HAM



    Und natürlich allen voran

    KILLING JOKE 1980


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  • NEU IM AUDIOBEREICH: MELVINS


    Melvins (auch The Melvins) sind eine US-amerikanische Rockband, die 1983 in Montesano, Washington, gegründet wurde.

    Oft wird versucht, die Musik der Melvins in Schubladen wie unter anderem Grunge, Doom Metal, Stoner Rock zu legen. Da nur wenige Aspekte der Melvins sich auf diese Genres beziehen lassen (obwohl die Band Einfluss auf Künstler dieser Genres hatte), befinden sich die Melvins in ihrer eigenen kleinen Nische der Rockmusik. Kennzeichnend ist dabei vor allem ein extrem langsames Tempo, in dem eine Vielzahl der Melvins-Stücke gehalten sind, sowie eine nicht selten ins Groteske gesteigerte Experimentierfreude. So bestehen teilweise lange Passagen, zuweilen auch ganze Alben aus Drone-/Feedback-Sounds bzw. „unmusikalischen“ Geräuschszenarien.


    Melvins - Collection (Flac)




  • Knoxx.... Klar, My Dying Bride vor allem, aber auch Saint Vitus und Crowbar kenne ich schon... :verlegen: und danke für den Tip Gore aus Venlo, schön experimentell!


    Um dann was dranzuhängen - Funeral Doom, halbwegs vom unteren Ende des Budgets (der Drumsound unterm Kopfhörer), der aber eher klingt, als würde eine Auferstehung gefeiert :kicher: . Ich glaube, ohne diese Platte (eigentlich "Ea II" und nicht "Au Ellai", die dritte) hätte ich einen anderen Nick!




    ... und nochmal vom oberen Ende des Budgets:




    Und die europäische Legende aus Schweden - als Gegenstück zu Saint Vitus from the US



  • 2 BAD - Idiot Tree ( & Get Fat & Die )



    2 Bad war eine Hardcore Band, die 1988 in Homburg ins Leben gerufen wurde und gleichzeitig das Siteproject vom Sänger „Lee Hollis“ der 1983 gegründeten Spermbirds. Die Band 2 Bad hat 1988 ihre erste LP“Get Fat And Die“ auf X-Mist records aufgenommen. 1990 erschien nach einer Tour als Supportband von „NoMeansNo“ dann das zweite Album „Idiot Tree“ ebenfalls auf Xmist. Im selben Jahr wurden dann nochmal beide Alben zusammen auf eine Scheibe gespielt und verkauft. 1993 erschien dann ihr letztes Album „Answermachine“. Zu diesem Album gibt es auch ein Review von Metal-Hammer. Da Lee Hollis ab 1993 nur noch bei 2 Bad sang, sei die Musik besser geworden, eine Musik bestehend aus jazzigen Strukturen mit avantgardistischen Geräuschphrasierungen, so Metal-Hammer.Nebenbei brachten sie auch noch zahlreiche Singles und Splits mit „Steakknife“, deren Frontmann auch „Lee Hollis“(Interview) ist und „Happy Ever After“ raus. Mittlerweile hat sich die Band aufgelöst.


    Tracklist :


    1 . Idiot Tree

    2 . Gears Grinding

    3 . Concentrate

    4 . Connections

    5 . Declaration

    6 . More Radical Than You

    7 . Cry

    8 . Disease Is ...

    9 . Long Line

    10 . Sign of Life

    11 . You Say

    12 . No Blood

    13 . Bad Day

    14 . Feelin Good

    15 . I Didnt`t Think So

    16 . Halfway

    17 . Walk in The Sun

    18 . Good `Lil Zombie

    19 . Get Fat & Die

    20 . Last Time

    21 . Power


    https://filer.net/get/xj3mcyegg4suuchy



    Viel Spass damit !!!






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  • COIL - The Ape of Naples




    Although the accidental death of Coil's Jhonn Balance in November 2004 came as a horrific shock to his friends and fans, in many ways it seemed an event for which Balance himself was hardly unrehearsed. As his longtime Coil partner Peter "Sleazy" Christopherson has put it, Balance's work has "described or addressed that Very Moment" time and again. And so it is on The Ape of Naples, an exceptional collection assembled from Balance's final recordings and earlier, uncompleted material originally recorded at Trent Reznor's New Orleans studio. Given the circumstances of its construction, the album is a remarkably unified work, its every meditative gesture alloyed with a looming, unmistakable sense of impending loss and/or transition.

    Throughout their 20-year recording career, Coil have struck a careful symmetry between spontaneous, animistic creation and exacting ritualistic structure, often with specific alchemical intentions for each record. So while it is impossible to know what ultimate design Balance had for the material on The Ape of Naples, credit must be given to Christopherson for his skillful and devoted stewardship to this music. Several of these songs-- "A Cold Cell", "Teenage Lightning 2005", "Heaven's Blade"-- have previously appeared in another forms. Here, however, Christopherson has significantly reworked each track, mixing electronics and acoustic instruments with the help of sympathetic collaborators Simon Norris, Cliff Stapleton, and Thighpaulsandra-- resulting in an album of astonishing cohesion, vitality, and undisguised poignancy.

    Judged by the evidence on these 11 tracks, Balance remained a commanding and utterly captivating presence to the end, and these selections do well to showcase his expressive, multifaceted vocals. Augmented by the carnival textures of accordion, hurdy-gurdy, and singing saw, his vocals on the theatric "Tattooed Man" has an almost effortless elegance ("There's a man lying down in a grave somewhere/ with the same tattoos as me") while beneath the agitated electronics and cool jazz snatches on "I Don't Get It" his heavily effected vocals spin as just another enigmatic cogwheel in Coil's diabolical engine.

    The album closes with its most curious track, a cover of "Going Up?", the theme song from the long-running British sitcom "Are You Being Served?" As the closing song of Balance's final live performance, the cover has taken on an unlikely significance in Coil's history. In their hands it undergoes such an extraordinary transmutation that it'd likely go unrecognized by even the staunchest fans of the BBC comedy. With its tempo slowed to a funereal waltz, the song gathers an eerie, unsettling force as Balance is joined on vocals by Francis Testory, the two alternately repeating the lines "Going up" and "It just is" with a contented resignation-- as serene a conclusion one could expect from a shaman who never shied from penning his own epitaphs.


    Tracklist :


    1 . Fire of the Mind

    2 . The Last Amethyst Deceiver

    3 . Taatooed Man

    4 . Triple Sun

    5 . Its in my Blood

    6 . I dont get it

    7 . Heavens Blade

    8 . Cold Cell

    9 . Teenage Lightning 2005

    10 . Amber Rain

    11 . Going Up


    https://filer.net/get/dkesk0mbw6lqdavc





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  • NEGATIVE PLANE - Stained Glass Revelations




    Ursprünglich war es vorgesehen, erst dann eine Kritik zu diesem Album zu schreiben, wenn die erste Euphorie verflogen ist und ein wenig Abstand zum Material geschaffen wurde, um so möglichst objektiv vorzugehen. Doch jedes Mal, wenn die neue Scheibe der New Yorker den Heimbeschaller besetzt, schießt das Endorphin in alle Nervenenden und man könnte meinen, „Stained Glass Revelations“ würde zum ersten Mal seine Runden drehen – obwohl die persönliche Bang-Choreographie schon recht gut sitzt. Ihr müsst wohl mit diesem Umstand leben, nichtsdestotrotz sollte mir im Laufe dieses Artikels die ein oder andere sachliche Aussage entweichen.

    Los geht’s mit einem der atmosphärischsten Intros, das mir seit langer Zeit zu Ohren gekommen ist: „The Fall“ öffnet die Tore zu diesem Werk in hochdramatischer Weise – schwere Glocken-Samples, herumgeisternde Riffs, vor allem aber das Gesamterscheinungsbild, welches uns die nächste Stunde begleitet, werden hier mit beeindruckend viel Überzeugung und Inbrunst dargeboten. Man könnte sogar dazu übergehen, dieses Meisterwerk als Antithese zur vorherrschenden Sound-Situation in den härteren Gangarten des Heavy Metals aufzufassen: Nicht nur kommt die vertonte Stunde mit überwältigend viel Hall [als ob eine Katakombe zum Aufnahmeort erklärt wurde!] daher, sondern wirkt in ihrem unmittelbaren Auftreten wie aus dem Zeitraum zwischen 1985 und 1986 in die Jetztzeit teleportiert. NEGATIVE PLANE haben sich einem Stil verschrieben, der auch schon damals innerhalb eines Stückes laufend zwischen Black, Death sowie Thrash Metal herumwandert, ohne dabei unentschlossen, geschweige denn unausgegoren vorzugehen. Für eine bildhafte Darstellung soll folgender Vergleich dienen: Würde man „Seven Churches“ und „Spectrum of Death“ kreuzen, im musikalischen Würzregal nach den Gläschen „Ausladende, hypnotische Lead-Gitarren“, „Düsternis“ sowie „Überlänge“ greifen, dieses Gemisch kräftig verrühren und im Ofen zusammenlaufen lassen, käme wahrscheinlich etwas Ähnliches wie „Stained Glass Revelations“ heraus. Immer mal wieder sind zwischen den bis zu elf Minuten andauernden Hammerbrocken kleine Instrumentals zu vernehmen, welche den Geist dieser Platte nicht nur einen ordentlichen Anstrich an Individualität verpassen, sondern ihn darüber hinaus mysteriöser, ja fast schon unnahbar zeichnen.

    Konkrete Höhepunkte auszumachen, würde heißen, das gesamte Album in seine Einzelteile zu zerlegen, doch dafür bin ich erstens zu faul und zweitens viel zu widerwillig, potenziellen Kunden die Suche nach ihren Lieblingsmomenten mies zu machen. „Stained Glass Revelations“ ist ein überirdisch genialer Wurf, dessen Halbwertszeit deutlich höhere Werte als die der Ottonormalplatte, welche hier alle paar Wochen durchs Zimmer weht, aufweisen kann. Wozu also der halbe Punkt Abzug von der Totalübernahme unserer Bewertungsskala? Nun, dies ist erst der zweite LP-Streich und ich denke [hoffe?] nicht, dass wir beim nächsten Mal unser System über Bord werfen müssen, nur weil NEGATIVE PLANE alles Dagewesene in nichtssagenden Rauch verwandeln.


    Tracklist :


    01 – The Fall


    02 – Lamentations & Ashes


    03 – Angels Of Veiled Bone


    04 – The Third Hour


    05 – The One And The Many


    06 – Charnel Spirit


    07 – All Souls


    08 – The Number Of The Word


    09 – Stained Glass Reflections


    10 – Stained Glass Revelations


    https://filer.net/get/dtw7uuxvcuoevghl



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  • GENGHIS TRON - Dream Weapon




    Das liegt zum einen daran, dass Genghis Tron jetzt in verändertem Line-up auftreten: Sänger Mookie Singerman wurde durch Tony Wolski von The Armed ersetzt und mit Nick Yacyshyn (Sumac, Baptists) hat die Band nun erstmals einen Schlagzeuger mit an Bord. Auch klanglich hat sich über die Jahre hinweg eine gewisse Experimentierfreude entwickelt, die Genghis Trons drittes Album "Dream Weapon" deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Das Sound-Chaos, das noch auf "Board Up The House" regierte, weicht in Stücken wie "Pyrocene" rhythmischen und instrumentalen Wiederholungen, die je nach Intensitätsstufe in verschiedene Klangweiten abschweifen. Zwar zeigt der Titelsong, dass Genghis Tron einen Teil ihrer Aggressivität beibehalten haben, aber auch hier driften sie in psychedelische Sphären ab, wenn der Gesang geisterhaft über dem Instrumental darunter schwebt. "Alone In The Heart Of The Light" nimmt sich hingegen genug Raum, diese Stimmverschiebungen mit einer Konstruktion aus Elektronik-Sprenkeln und Störgeräuschen zu umrahmen. Im folgenden "Ritual Circle" fällt das Quartett dann auf über zehn Minuten Länge in eine Trance, die sich vom Kontrollverlust zu einer immer wieder neu beginnenden Klangschleife entwickelt – eine Symbiose aus Hypnotik und Brutalität, mit der Genghis Tron ihren Sound neu definieren.


    Tracklist :


    1 . Exit Perfect Mind

    2 . Pyrocene

    3 . Dream Weapon

    4 . Desert Stairs

    5 . Alone in the heart of Light

    6 . Ritual Circle

    7 . Single Black Point

    8 . Great Mother


    https://filer.net/get/rozfauabto2f5zra



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  • CROWN - The End of all Things



    Die drei bärigen Kerle auf dem Bandfoto sehen nach Sludge aus. Was einen bei CROWN noch vor fünf Jahren einigermaßen in die richtige Richtung geführt hätte, leitet einen nun in die Irre. Denn mit seinem dritten Album „The End Of All Things“ beendet das Trio aus Frankreich vielleicht nicht wirklich „alle Dinge“ – zumindest aber dieses Kapitel seines Schaffens. Stattdessen haben sich die drei Mannsbilder auf einen düsteren Mix aus Dark Pop und Post-Punk verlegt. Ganz unerwartet kommt das allerdings nicht.

    Schon der Opener des vorangegangenen Albums, „Natron“, hatte zwischen den massiven Riffs mit harschem Screaming ruhige Passagen, in denen Sänger Stéphane Adams zu ruhigen Cleangitarren und postpunkigen Beats mit sanftmütigem Klargesang überraschte. Mit anderen Worten: Alles war schon da, spitzte zwischen dem Riffgeröll hervor wie ein zartes Blümchen aus einer Nische im Fels. „The End Of All Things“ ist dieses Blümchen – nachgezogen in der sicheren, aber zugleich sterilen Umgebung eines Laboratoriums.

    So klingt gleich der erste Song, „Violence“, ausschließlich vom Titel her gefährlich – musikalisch hingegen bleibt es bei ebenjenem düsteren Post-Punk-Flair, das jede Sekunde einen Ausbruch, einen Schrei, eine plötzlich losbrechende Zerrgitarren-Lawine erwarten lässt. Stattdessen bekommt man Akustikgitarre (subtil) und eine lässige Leadgitarre (markant).

    Dass CROWN nun eher zwischen dem Synth-Pop von Depeche Mode, dem Alternative Rock von Seigmen und dem Dark Metal von Katatonia anzusiedeln sind („Neverland“) als im Post-Metal-/Sludge-Kosmos von Cult Of Luna, Neurosis und Konsorten, ist gewöhnungsbedürftig; nicht zuletzt, weil manchen der Songs etwas rohe Aggression zwischendurch gut zu Gesicht gestanden hätte. Doch CROWN bleiben hart darin, soft zu bleiben – so lange, bis man sich als Hörer mit dem neuen Sound angefreundet hat. Zwar gibt es mit „Shades“ einen kleinen Ausflug in die Gefilde klassischer Industrial-Rock-Acts wie Nine Inch Nails oder frühen Marilyn Manson – öfter jedoch geht der elektronische Anteil eher in Richtung Synthwave („Gallow“/“Extinction“).

    Mal mit hektischen Beats, mal bedächtig und groovy, mal mit Akustikgitarre, mal stark elektronisch geprägt, sind die zehn Songs dennoch sehr vielseitig arrangiert – und spätestens die Bandbreite von Stéphanes Stimme sorgt dafür, dass „The End Of All Things“ auch ohne fette Zerrgitarrenwände nicht langweilig wird. Mit Karin Park (u. a. bei Årabrot involviert) als Sängerin im finalen „Utopia“ lassen sich CROWN dann allerdings gar nicht mehr als die CROWN erkennen, die man kannte. Und so schön der Song auch ist: Irgendwie ist das schade.

    „The End Of All Things“ ist ein mutiges Album, mit dem CROWN viele Taue kappen – nicht nur das, das sie an frühere Vorbilder gebunden hat, sondern auch das, das sie mit ihren ersten beiden Alben verbindet. Insofern ist „The End Of All Things“ tatsächlich, wie es im Pressetext steht, „das, was ‚Kid A‘ für Radiohead war: Das Album, das niemand von ihnen erwartet hat.“ Damit bleiben CROWN nicht nur spannend, sondern machen sich auch spannend – für eine gänzlich neue Zielgruppe, die mit Screams und drückenden Riffs vielleicht weniger anfangen kann. Wer CROWN jedoch gerade wegen dieser brachialen Elemente mochte, muss für sich selbst herausfinden, ob er den Franzosen auf ihrem Weg ins Land von Bands wie Depeche Mode, Killing Joke oder Massive Attack folgen möchte.


    Tracklist :


    01. Violence

    02. Neverland

    03. Shades

    04. Illumination

    05. Nails

    06. Gallow

    07. Extinction

    08. Fleuves

    09. Firebearer

    10. Utopia


    Vinyl-Rip als WAV- Datei


    https://filer.net/get/lc3rppvqw3ayilzk






    Viel Spass damit !!!






    DAS PROBLEM DIESER WELT IST , DAS DIE INTELLIGENTEN MENSCHEN SO VOLLER ZWEIFEL SIND UND DIE DUMMEN SO VOLLER SELBSTVERTRAUEN .


    BUK





  • V.A. - Dope , Guns ` n Fucking in the Streets Vol. 1- 3




    The dark forces at Amphetamine Reptile have always exhibited good taste in their compilations, and the first collection in the Dope Guns ‘N Fucking In The Streets series is a perfect example. Featuring cutting edge noise rock from all aspects of the genre, this shines a light on the ugly underground of alternative rock that would eventually mutate into the successful grunge music of the early nineties. Of course, like most good influences, this music is far more abrasive and experimental than the bands that came after them. The Thrown Ups spit out the brutal "Traffic Accident Sex" in less than a minute, while the Cows test the listener's patience with the hilariously primal "Almost A God". Tar comes off as the Red Hot Chili Peppers filtered through Godflesh with their awesome "Antlers", and The God Bullies shed some of the noise to make the strangely groovy "Tell Me". The Lonely Moans and Mudhoney make some of the best music on the disc, seething with energy, anger, and an odd ear for melody. Surgery takes the prize with "Action Candy," a punchy punk lurch that showcases the potential that was cut short by the tragic death of their singer. Most of the bands don't do anything different than what they would on their albums, but with bands like King Snake Roost and Halo Of Flies that is a very good sign indeed. The whole affair ends with the frightening "Intro/End" by Pogo The Clown, bringing a eerie closure to the aural assault. Although it would have been nice to hear The Melvins or The Butthole Surfers included, the album does not feel like it's missing anything. Casual listeners beware, this is ugly, brutal music that does not lend itself to melody or tunefulness. Music fans looking to view the best of the noise rock underworld should look no further, this is a definitive overview of the scene at the time.


    Tracklist :


    1 . U-Men - Bad Little Woman

    2 . The Thrown Ups - Traffic Accident Sex

    3 . Lonely Moans - Lots of Life

    4 . Helios Creed - The Last Laugh

    5 . Surgery - Action Candy

    6 . Cows - Almost A God

    7 . Halo Of Flies - Insecticide Stomp

    8 . Mudhoney - Twentyfour

    9 . Tar - Antlers

    10 . God Bullies - Tell me

    11 . Tad - Habbit and Necessity

    12 . King Snake Roost -My Zippo

    13 . God Bullies - Mussolini

    14 . Pogo The Clown - Intro / End


    https://filer.net/get/s5kauwsngvmqs5sm


    Viel Spass damit !!!


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  • TORTOISE - Millions now Living will never Die



    Früher hätten alle gelacht, wenn man eine Band wie TORTOISE ernsthaft gutgefunden hätte: Instrumentaler Esoterikscheiß für benebelte Hippiehirne, oder so ähnlich! Komischerweise findet so etwas plötzlich wirklich jeder legendär, was wohl aus einer allgemeinen Übersättigung als Folge von immer mehr und immer schlechteren Bands herrührt.

    Gegen das Heer namenloser Idioten wirken TORTOISE, als wenn sie das Ei des Kolumbus oder den Weg zur Herstellung von Gold entdeckt hätten. Außerdem sind die meisten Mitglieder Teil der reichhaltigen Musikszene Chicagos bzw.

    von Bands wie BASTRO, GASTR DEL SOL, 11TH DREAM DAY und THE SEA & CAKE, also nicht Irgendwer. Nach der legendären Gamera"-EP noch eine Steigerung hinzubekommen, war sicherlich nicht leicht, dennoch erfüllt Millions ..." die hohen Erwartungen voll und ganz.

    Schon der zwanzigminütige Opener ist ein Geniestreich, aber TORTOISE lassen sich eigentlich nicht mehr in den Dimensionen Zeit und Raum messen. Auch Songtitel sind nur noch Reminiszenzen an unwichtig gewordene altertümliche Kategorisierungen.

    Alles fließt, bewegt sich auseinander, um dann doch wieder zu einer Einheit zusammenzuwachsen, wie beim Opener. Der wird von, nach atmosphärischen Störungen klingenden Samples auseinandergerissen, die Platz schaffen für einen komplett anderen Ansatz.

    Aus Bruchstücken werden letztendlich immer wieder sinnvolle, harmonische Einheiten, zusammengestellt aus Dub, Jazz, Experimentellem und relativ konventionellen Gitarrenriffs. Nach gut 40 Minuten ist Schluß, wobei man Millions .." aber problemlos in einer Endloschleife hören könnte.

    TORTOISE stehen mit diesem Ansatz im Moment allein auf weiter Flur, und mir fällt im Moment einfach nichts vergleichbares ein. Grandios!


    Tracklist :


    1 . Djed

    2 . Glass Museum

    3 . A Survey

    4 . The Taut nd Tame

    5 . Dear Grandma And Grandpa

    6 . Along The Banks Of Rivers


    https://filer.net/get/y8nbrekda1xwjsew



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  • Dassja klasse - wollte ja heute gerade einen Wunsch für die MILLIONS NOW LIVING aufsetzen...


    TARENTEL - From Bone To Satellite


    Tarentel ‎– From Bone To Satellite (1999)(Flac)


    The 30 best post-rock albums of all time

    (factmag_com)



    25. Tarentel

    From Bone To Satellite

    (Temporary Residence Limited, 1999)


    San Francisco four-piece Tarentel are among the lesser-known names on this list, but they left an indelible mark on the post-rock genre, straddling its various strains expertly and exploring a variety of sounds. Their first proper full-length, From Bone To Satellite, is a stunning document of the genre at its long-winded best. There are only five tracks in total, and not one tracks clocks in at under 10 minutes. (One of them, the album’s blissful centerpiece ‘For Carl Sagan’, is over 20 minutes long.)

    It’s hardly easy listening, but Tarentel do an expert job of keeping things gripping, utilizing krautrock influences on the motorik ‘Ursa Mino, Ursa Major’, noise and drone on ‘For Carl Sagan’ and Melvins-esque splatter on ‘When We Almost Killed Ourselves’. Somehow it all holds together masterfully, bridging the gap between the Chicago set’s jazz-flecked experimentation and Godspeed You! Black Emperor’s dense, harmonic drones. JT






    Viel Spaß damit

  • Dassja klasse - wollte ja heute gerade einen Wunsch für die MILLIONS NOW LIVING aufsetzen...

    Wenn du noch irgendwelche Wünsche bezgl. TORTOISE hast , dann sag Bescheid . Hab alles von denen ....;)

    DAS PROBLEM DIESER WELT IST , DAS DIE INTELLIGENTEN MENSCHEN SO VOLLER ZWEIFEL SIND UND DIE DUMMEN SO VOLLER SELBSTVERTRAUEN .


    BUK