Musik Tipps jenseits der Charts

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  • YEAR OF NO LIGHT - Ausserwelt





    Eine gefühlte Ewigkeit ist seit dem atemberaubendem Erstling „Nord“ vergangen und die ins Land gezogenen Jahre haben ihre Spuren bei YEAR OF NO LIGHT hinterlassen. So wurde etwa der bisherige Sänger wegen anhaltender Kontraproduktivität von seinen Aufgaben entbunden.

    Nach Ersatz wurde gar nicht erst gesucht; die Band aus Aquitanien verzichtet auf dem neuen Werk komplett auf Gesangsbeiträge. Dennoch ist eine Frischblutzufuhr erfolgt: Das Ensemble wurde nämlich um einen zweiten Schlagzeuger sowie einen dritten Gitarristen aufgestockt.

    Die personellen Veränderungen haben gemeinsam mit einem musikalischen Reifungsprozess auch zu hörbaren Veränderungen geführt. Die auf dem Debüt noch überdeutlichen Anteile von Düster-Hardcore der Marke URANUS sind nur mehr als weit entfernte Einflüsse zu vernehmen.

    Auf einem kraftvollen Fundament von ruhelosem, aber klar definierendem Schlagzeugspiel weben drei Gitarren ein dichtes Netz aus Melodie, Fläche, Feedback und brutal kraftvollen Akkorden, in welches bisweilen zudem auch noch Synthie-Sounds eingeflochten werden.

    Die so in minutenlangen Spannungsbögen ausgeführte Klangschichtung erzeugt eine enorme Detaildichte, die nie überladen wirkt, sondern vollständig Sinn macht und gleichwohl die Aufmerksamkeit des Zuhörers fordert und fördert.

    In einer Zusammenführung von Shoegaze, Doom, Sludge und Death Metal kreieren YONL auf „Ausserwelt“ eine subtile und vielschichtige Musik, die viel Licht und viel Düsterkeit passig zusammen bringt und damit das Abstraktum „Zwischenwelt“ adäquat darzustellen vermag.


    Die musikalische Umsetzung dessen realisiert das psychedelische Orchester mit klar erkennbaren Metal-Einfluss auf ebenso konventionelle wie raffinierte Art und Weise. YONL nehmen sich Zeit für Entwicklung und Durchführung des musikalischen Materials, geben ihm Luft zu seiner Entfaltung.


    Tracklist :


    1 . Persephone 1

    2 . Persephone 2

    3 . Hierophante

    4 . Abbesse


    https://filer.net/get/xtfcoc8j3ggjucqn



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  • AMBIENT JAZZ ENSEMBLE - Suite Shop




    Tracklist :


    1 . Eyes Wide Open

    2 . Jazz Face

    3 . Cinematize

    4 . The Journey

    5 . I saw stars

    6 . Hallucinogenic

    7 . Waiting for Space

    8 . Quiet Hero

    9 . Vibration

    10 . Never in doubt


    https://filer.net/get/ushcb5mashty3o4k


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  • KONG - Push comes to Shove




    Wer das Photo auf Seite 122 bereits gesehen hat, dem muß man nicht mehr groß erklären, worum es bei KONG geht. Die Amsterdamer Quodrophoniker präsentieren mit 'Push Comes To Shove' ein in sich geschlossenes Instrumentalalbum, das ohne großartige Konzepte oder übertriebenes Gedudel auskommt und statt dessen spannende Arrangements und stilübergreifende Songs präsentiert, die sich nicht ohne weiteres in die gewohnten Kategorien stecken lassen. Die Musik ist rhythmisch lebendig und groovt wie Hölle, Samples werden lediglich sinnvoll im Hintergrund eingesetzt. KONG steigern sich in brettharte Spielräusche und relaxen Sekunden später in ruhigen Spaceparts, deren Zugehörigkeit (irgendwo zwischen Ambient Music und Pink Floyd) unbestimmt bleibt. Und das ist eben (neben der aufregenden Liveshow) das Geniale an dieser Band. Hier erfährt ein beträchtlicher Teil der Musikszene ihre instrumentale Aufbereitung im KONG-Stil. Riffs im Metallica/ Pantera-Format, atmosphärische Keyboards, Soundeffekte, Hardcore-Stakkatos, Jazz- und Tanzgrooves - alles ist erlaubt, solange es die Stücke zusammenhält. Das Ganze hat zwangsläufig den Charakter von Filmmusik, mit dem Unterschied, daß KONG direkt am Puls der Zeit sind. Cool.


    Tracklist :


    1. Results (4:44)

    2. Arabloop (5:07)

    3. Hoover (7:26)

    4. Ditch (5:27)

    5. Bumpe (4:14)

    6. Prick (2:35)

    7. Perculator (5:57)

    8. Herk (3:59)

    9. Whorl (3:38)

    10. Neukraft (4:19)

    11. New (9:44)

    12. Dislodge (1:27)


    https://filer.net/get/wjqparrapu7uykwt



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  • Abt. NOMEN EST OMEN


    BRAINTICKET


    Brainticket is an experimental European krautrock band most active in the early 1970s, and known for its use of exotic instruments and jazz-inspired compositions. The only constant member was Belgian musician Joel Vandroogenbroeck until his death in 2019. The band continued to perform concerts and release albums in the 2000s.




    Brainticket was founded by Joel Vandroogenbroeck (born Brussels, 25 August 1938; died 23 December 2019).

    By the late 1960s, Vandroogenbroeck was still playing jazz but he found new inspiration in German krautrock artists Amon Düül II, Can and Tangerine Dream. Under the influence of these groups, Joel and English guitarist Ron Bryer (who had previously played with The Loose Ends, The Carl Douglas Set and The Big Wheel before meeting Vandroogenbroeck in Berry Window & The Movements) recruited drummer Wolfgang Paap and formed the trio that would become Brainticket.

    The group’s 1971 debut album Cottonwoodhill featured British vocalist Dawn Muir. Cottonwoodhill immediately ran into controversy for its association with psychedelic drugs. Much to Vandroogenbroeck's disgust, the album came with a warning label that insisted you should "only listen once a day to this record. Your brain might be destroyed,” which led to the album being banned in several countries including the USA.


    Following the return to England (and subsequent death) of Bryer, Vandroogenbroeck moved to Italy and met an American woman named Carole Muriel. Joined by a pair of Swiss musicians, guitarist Rolf Hug and bassist Martin Sacher, and percussionist Barni Palm, the group released 1972’s Psychonaut, issued at the time in Italy and Germany. The album has been described as more accessible and song-oriented than its predecessor while still maintaining a unique and progressive sound.

    A rock opera collaboration, Orfeo9, with Academy Award winning film composer Bill Conti (“Rocky”) followed before Vandroogenbroeck, Muriel and Palm began work on a new Brainticket album based on the Egyptian Book of the Dead. The album, Celestial Ocean, told the after-life experience of Egyptian kings traveling through space and time, from the desert land to the pyramids. Released in 1973, the album was hailed as the definitive Brainticket experience.


    After returning from a trip to Bali in the mid-1970s, Vandroogenbroeck continued to collaborate with Muriel, Seefeldt and Palm. Two more Brainticket albums followed—Adventure in 1980 and Voyage in 1982—before Vandroogenbroeck disbanded the group.


    Vandroogenbroeck resurrected the Brainticket name for the 2000 album Alchemic Universe with Carole Muriel and Lance Bunda.


    2015 Past, Present & Future



    Joel Vandroogenbroeck died on December 23, 2019, in Guadalajara, Mexico .






    Brainticket - Collection (Flac)






    Be warned !!!

  • wow, ich wußte gar nicht das es mehr als 2 BRAINTICKET Scheiben gab. Das Zeug lief Anfang der 80er in den besetzten Häusern, wohlgemerkt neben der ebenso durchgeknallten "Grünen Reise" von A.R. & Machines (Achim Reichel). Das ist richtig gutes psychedelisches Kraut! Hat der tatsächlich alles selbst eingespielt, bevor er Shantys sang.




  • LOW - Hey What



    Wenn Zahlen eine ordnende Funktion zugeschrieben werden darf, dann kann diese Aufstellung von Herkunft, Kontinuität und Aktivität erzählen. HEY WHAT ist – je nach Zählweise – die 17. Veröffentlichung von Low in 27 Jahren und die dritte mit dem Produzenten BJ Burton. Die Band hat eine Welttournee mit 30 Terminen angekündigt, die im März 2022 beginnen soll.

    Es braucht aber nur ein paar Sekunden, um diese Zahlen zu Schall und Rauch zu erklären, dann zerbricht der Gesang im ersten Song „White Horses“ unter einstürzenden Gitarrenbauten. Der Wall Of Sound klingt plötzlich, als hätte jemand die Aufnahme mutwillig zerstückelt, aber bald ist da diese Melodie, die über das Stückwerk zu ziehen beginnt, ganz klar und fest.

    Low 2021, das ist eine Versuchsanordnung, die sich aus Chaos, Hymne und Momenten des Minimalismus speist, die letzte Minute von „White Horses“ gehört einem sich wiederholenden elektronischen Muster. Die zehn Songs des neuen Albums tun uns nicht den Gefallen, dem Slo-Mo-Indie-Rock der Band einfach ein neues Kapitel hinzuzufügen, Low haben sich und ihr Werk auseinandergenommen und neu strukturiert zusammengesetzt.


    Tracklist :


    1. White horses
    2. I can wait
    3. All night
    4. Disappearing
    5. Hey
    6. Days like these
    7. There's a comma after still
    8. Don't walk away
    9. More
    10. The price you pay (It must be wearing off)



    https://filer.net/get/vuf65dquidusvstl



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  • FOGH DEPOT - S/T




    Fogh Depot - noch so eine Band, von deren Besetzung nicht mehr als ihre Größe (Trio) in Erfahrung zu bringen ist und die folglich lieber als Kollektiv auffallen möchte. Dazu passt sicher auch der Gag, dass sich die Band, obschon laut Angaben von Label, VKontakte und Facebook in Moskau beheimatet, auf ihrer Bandcamp-Seite den Tag "Mexico City" angelegt hat. Und auch die Musik dazu ist schlichtweg als "ungewöhnlich" zu bezeichnen, eckt sie doch an einige bekannte Stile an, lässt sich jedoch keinesfalls darauf reduzieren und bringt erfrischende neue Elemente ein.

    Schwierig wird die Beschreibung wohl auch dadurch, dass Fogh Depot auf ihrem Debütalbum gerne und mit stufenlosen Übergängen die Nuancierungen verschieben. Im Großen und Ganzen lässt sich das wohl wie folgt zusammenfassen: Auf "Fogh Depot" kommen Ambient, Noise und Psychedelic zusammen, wobei immer wieder Elemente aus dem Postrock und dem Jazz einfließen. Verschiedene Stücke bieten einen guten Überblick, wie die Moskowiter (nicht Mexikaner) hier das Mischverhältnis wählen: "Anticyclone" beginnt mit Ambient, ehe das Saxofon die Bühne betritt. Anschließend allerdings kommen erst wieder Samples und Soundeffekte ins Spiel und schließlich sogar eine grotesk verzerrte Sequenz, was den Fokus wieder auf Elektronik verzerrt. Das ist äußerst geschmackvoll und baut trotz des eher dezenten Arrangements eine interessante Stimmung auf.

    Auch "Nevalyashka" ist spannend geraten: Von Anfang an übernimmt das Klavier eine Führungsrolle und wird zum Ausgangspunkt der gesamten Komposition, und das Drumherum aus Schlagzeug, Saxofon und Elektronik schwillt immer wieder an und ab. Auch "Dark Side Of The M0nk" und das abschließende "Burning Beard" loten die Gegensätze und Konvergenzen aller bemühten Stile gut aus. Hingegen ist "Sagittarius", das fast ausschließlich auf Saxofon und Schlagzeug setzt, fast ausschließlich jazzig ausgefallen. Abgesehen davon lässt sich drei Stücken, namentlich "Mining (BTC)", das groovige "Tattoo" und "Orphan Drug", in dem das Begleitmotiv etwas zu oft wiederholt wird, ist eine gewisse Beliebigkeit und Ziellosigkeit vorwerfen, aber das ist im Prinzip auch schon der einzige Kritikpunkt an "Fogh Depot".

    Damit bleibt also letztlich unterm Strich ein recht kompaktes Debütalbum, das sich angenehm hören lässt und dennoch ziemlich eigenständig klingt. Das liegt allerdings auch daran, dass die vorhandenen Stile relativ weitschweifig interpretiert werden können, sodass Bands und Künstler mit diesbezüglichen Ambitionen sich ohnehin nur selten ähneln. Einen Vorwurf kann man Fogh Depot daraus allerdings genauso wenig drehen, weshalb das Fazit dieser Rezension


    Tracklist :


    1. Anticyclone 6:50
    2. Mining (BTC) 5:12
    3. Nevalyashka 4:07
    4. Sagittarius 4:14
    5. Orphan Drug 4:36
    6. Tattoo 4:04
    7. Dark Side Of The M0nk 6:00
    8. Burning Beard 4:17


    https://filer.net/get/vplosbjibzez99au



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  • THE BEATNIGS - S/T




    Spin wrote that the album mixed "the Last Poets’ severe rhetoric with the horrific industrial grinding of Einstürzende Neubauten." Trouser Press wrote that "this striking San Francisco quintet explodes in a tight and danceable riot of industrial percussion, vocals and tape manipulations." The New York Times called the album "a powerful conglomeration of taped sounds - speeches by Malcolm X, for instance - industrial noise made with saws, sirens and oil drums, and a conventional rhythm section." MusicHound Rock: The Essential Album Guide called it "the most interesting and innovative album any of Franti's three groups has made, loaded with sonic twists and turns." The Spin Alternative Record Guide deemed it "an angrier warm-up to De La Soul a year later: choppy beats mingled with inflammatory news items, goofy how-to spiels, exhortations from Malcolm X and others, and twisted loops of electro-industrial din."


    Tracklist :


    1. "(Welcome) - Television"
    2. " C.I.A."
    3. "(Instructions) - When You Wake Up In The Morning"
    4. "(The Experience Of All Of Us) - Street Fulla Nigs"
    5. " (Re-Classification) - Control"
    6. "Malcolm X"
    7. "Nature"
    8. "Burritos"
    9. "Rooticus Sporaticus"
    10. "Who Is Doing This To All My People"
    11. "Rules"


    CD 'bonus tracks'

    • "Jazzy Beats"
    • "Pre-War America"
    • "Television" (Radio Edit)
    • "Television" (Remix)

    https://filer.net/get/qdyv7zrrl4gfuvqb



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