Phantastische Filme von der Frühzeit bis zu heutigen Kurzfilmen

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  • Jawoll, so solls sein!!!!




    Secrets of a Soul (German: Geheimnisse einer Seele) is a 1926 silent German drama film directed by Georg Wilhelm Pabst. As with other Pabst films of the late 1920s, it reflects the style and themes of the New Objectivity movement.

    Directed by Georg Wilhelm Pabst
    Produced by Hans Neumann
    Written by Karl Abraham
    Hans Neumann
    Colin Ross
    Hanns Sachs
    Starring Werner Krauss
    Music by Giuseppe Becce
    Cinematography Robert Lach
    Release dates
    24 March 1926
    Running time
    97 minutes
    Country Weimar Republic
    Language Silent
    German intertitles

    History: In 1925 the Hollywood film producer Samuel Goldwyn offered Freud $100,000 if he would collaborate on a love film about Anthony and Cleopatra, but in vain. In the same year the film producer Hans Neumann requested the Berlin psychoanalysts Hanns Sachs and Karl Abraham to act as advisers in the making of a "psychoanalytic" film. So popular did psychoanalysis appear to be at this time that even the German film industry viewed it as topic likely to attract the general public. In spite of Freud's strong objections, Abraham and Sachs accepted the offer and reworks the scenario of the film Secrets of a Soul: A Psychoanalytical Drama (Director: G.W. Pabst, Scenario: Colin Ross). The UFA film reconstructed a case of mental disturbance and its cure by psychoanalysis which Freud had reported. Sachs put together a brochure to accompany the film, under the title "Psychoanalysis. Riddle of the Unconscious", which was intended to explain to the public the basic outline of psychoanalytical therapy.
    Meanwhile in Vienna A. J. Storfer and Siegfried Bernfeld were developing the project of producing a counterpart to Secrets of a Soul for the International Psychoanalytical Press. The attempt of both analysts to enter the film business turned out to be unsuccessful. Their film project failed owing to insufficient support from other psychoanalysts and not least because of lack of capital to finance it. When Freud heard of the film plans of his own press he stressed to Ferenczi his opposition to anything that might connect his name with a film: "Stupid things happen in film affairs. The company that has beguiled Sachs and Abraham could, of course, not restrain itself from proclaiming my "consent" to the world. I remonstrated strongly to Sachs, today the Neue Freie Presse published a denial. Meanwhile it turns out that Bernfeld and Storfer are involvedin a similar undertaking. I won't hold them back since filming seems to be as unavoidable, it seems, as page-boy haircuts, but I won't have myself trimmed that way and do not wish to be brought into personal contact with any film." [Freud to Ferenczi, 14.8.1925] To lend his name to a love film, as Goldwyn had suggested, seemed to Freud less of an error than the attempt to film psychoanalysis itself. His main objection against its visual representation remained that "I do not consider it possible to represent our abstractions graphically in any respectable manner." (Freud an Abraham, 9.6.1925)


  • Meshes of the Afternoon (englisch für Schlingen des Nachmittags) ist ein experimenteller Kurzfilm der Regisseure Maya Deren und Alexander Hammid aus dem Jahr 1943.



    Der Schwarzweißfilm ist ohne Worte und verfügt über eine sehr knappe Handlung, deren Interpretation größtenteils dem Zuschauer überlassen bleibt. Er zeigt in surrealen und halluzinatorischen Bildern den Albtraum einer namenlosen Frau, die sich schließlich das Leben nimmt. Zu den zentralen Motiven und Symbolen des Films zählen eine Blume, ein Schlüssel, ein Brotmesser, ein Telefon, wehende Vorhänge, das Meer und eine geheimnisvolle, schwarz gekleidete Gestalt.

  • R’Ha, directed by Kaleb Lechowski, is a fight for survival in a solar system where no one can be trusted. A civil war started by subversives they could have never seen coming. A group of fighters, relentless in their quest to protect their planets will do everything in their power to emerge the victorious underdog against an enemy that appears to always be two steps ahead.
    This short leaves you on edge as the future of the guardians of space grows dim in the afterburner of the spacecraft that may lead their enemy right to them. The subtle ending shows a scene so seemingly benign it’ll hit you even harder when you realize the implications of it.



  • Orlac’s Hände ist ein österreichischer Science-Fiction- und Horrorfilm von Robert Wiene aus dem Jahr 1924. Er wird dem Spätexpressionismus im deutschsprachigen Film zugeordnet.

    Orlac’s Hände entstand nach dem Buch von Maurice Renard. Er ist einer der ersten Filme, der sich mit den Ängsten vor Transplantationen beschäftigt. Drehort war das Filmatelier der Listo-Film in Wien.



  • Frankenstein ist ein Film der Edison Studios aus dem Jahr 1910, bei dem J. Searle Dawley Regie führte. Es war die erste filmische Adaption von Mary Shelleys Roman Frankenstein.


    Frankenstein verlässt sein Elternhaus, um zu studieren. Zwei Jahre später, inzwischen Alchimist geworden, glaubt er, das Geheimnis des Lebens entdeckt zu haben. Seiner Verlobten offenbart er in einem Brief, dass er plant, in einem Experiment den perfekten Menschen zu kreieren und sie bei Erfolg zu heiraten. Frankenstein mischt Chemikalien, doch „das Böse in Frankensteins Geist schuf statt des perfekten Menschen ein Monster“. In einem Glutofen wird es erschaffen; es setzt sich langsam vom Skelett zur äußeren Gestalt hin zusammen. Als das Geschöpf dem Feuerkessel entsteigt, erschrickt Frankenstein bei seinem Anblick, das Monster entflieht.

    Frankenstein kehrt zurück zu seinen Eltern und seiner Verlobten. Unvermittelt taucht das Monster am Abend vor Frankensteins Hochzeit in dessen Zimmer auf und redet auf ihn ein, versteckt sich jedoch vor Frankensteins Verlobter. Als das Monster zufällig sein Abbild in einem im Zimmer stehenden großen Spiegel sieht, ist es schockiert, doch wie gebannt.

    Frankenstein hat geheiratet und das Monster taucht wieder in der Wohnung auf und erschreckt diesmal aus Eifersucht Frankensteins Braut. Es kommt zum Streit zwischen Frankenstein und dem Monster. Die Kraft der Liebe Frankensteins und seiner Braut durchkreuzen schließlich die Pläne des Monsters – es löst sich auf, als es erneut sein Spiegelbild erblickt, das Spiegelbild bleibt. Frankenstein betritt den Raum und sieht erst das Bild des Monsters, dann sich im Spiegel.





  • Hexen (Alternativ: Die Hexe) ist ein in Schweden produzierter Film des dänischen Regisseurs Benjamin Christensen aus dem Jahr 1922. Er beinhaltet sowohl Elemente des Spielfilms als auch des Dokumentarfilms. Hexen sollte der erste Film einer Trilogie werden. Während es in Hexen um Hexenverfolgung geht, sollten die anderen Filme die Themen Heiligenvisionen und Geisterbeschwörungen behandeln. Von den geplanten drei Filmen wurde jedoch nur Hexen umgesetzt.


    Der Film ist in sieben Abschnitte gegliedert, die die Themen Hexerei und Inquisition behandeln.

    Der erste Abschnitt liefert einen dokumentarischen Überblick über den Mystizismus. Er handelt von früheren Kulturen, die böse Mächte als Ursache für unerklärliche Erscheinungen ansahen und diverse Weltbilder als Modelle entwickelten, bevor sie die Kugelgestalt der Erde kannten. Der Abschnitt zeigt auch die Tätigkeiten einer Hexe, wie zum Beispiel das Melken von Äxten oder das Verhexen von Haustieren.

    Im Gegensatz zum ersten Abschnitt geht der Film im zweiten Abschnitt zur Spielfilmart über. Hier werden die Geschehnisse in einer Hexenküche geschildert. Während eine Hexe ihre Mixturen zusammenbraut, wünscht eine Kundin einen Liebestrank, um einen Kirchenmann für sich zu gewinnen. Ferner sezieren zwei Vermummte eine Leiche, es wird ein Betrunkener verhext, eine junge Frau im Schlaf vom Teufel verführt.

    Der dritte Abschnitt des Films behandelt Hexenprozesse. Hier werden die im „Hexenhammer“ (einem vom Dominikaner Heinrich Kramer verfassten Werk über Hexen) beschriebenen Methoden, einer Verdächtigen ihr Hexendasein nachzuweisen, wie beispielsweise die Wasser- oder Bleiprobe, geschildert. Bei letzterer wird eine Pfanne mit heißem Blei über einem Kranken geschwenkt und das Blei in kaltes Wasser gegossen – die Form des erkalteten Bleis soll mitteilen, ob es sich um einen Fall von Verhexung handelt. Als ein junges Mädchen bei einem Mönch eine alte Weberin als Hexe denunzieren will und dabei die Begierde es Mönches weckt, wird sie selbst für eine Hexe gehalten.

    Der vierte Abschnitt des Films schildert einen Hexenprozess am Beispiel von Maria, der alten Weberin aus dem vorhergehenden Abschnitt. Die Methoden zur Erzwingung eines Geständnisses reichten vom Pranger und Kreuzverhören bis hin zur Folter, welche schließlich Wirkung zeigt. Im Rahmen Marias Geständnisses beinhaltet der Film eine ausführliche Schilderung des Hexensabbats.

    Der fünfte Abschnitt zeigt, wie nach einem Geständnis mit den Beschuldigten umgegangen wurde. So werden die Frau und die Magd des erkrankten Mannes mitgenommen. Ein an der Aktion beteiligter Mönch, bei dem die Tochter des Kranken Gelüste geweckt hat, lässt sich zur Rettung seines Seelenheiles auspeitschen. Der Tochter des Kranken droht nach einem erzwungenen Geständnis der Scheiterhaufen.

    Im sechsten Abschnitt des Films werden die damals üblichen Folterwerkzeuge vorgeführt, wie zum Beispiel Daumenschrauben, Streckbänke sowie Gürtel mit Stacheln an der Innenseite.

    Der siebte Abschnitt stellt eine Verbindung zur Wissenschaft des 20. Jahrhunderts her und erklärt den religiösen Fanatismus mit Hysterie.


  • Die Muschel und der Kleriker (Originaltitel: La Coquille et le Clergyman, alternativ Die Muschel und der Geistliche) ist ein französischer Kurzstummfilm, den Germaine Dulac 1927 nach einem Drehbuch von Antonin Artaud (1896–1948) für ihre Produktionsgesellschaft Délia Film realisierte. Er gilt, noch vor Buñuel und Dalí, als erstes surrealistisches Werk der Filmgeschichte. Der Film wurde von Germaine Dulac nicht nur realisiert, sondern auch produziert. Die Vorlage lieferte der Theaterregisseur und Dramatiker Antonin Artaud, der sich 1924 der Bewegung der Surrealisten um André Breton angeschlossen hatte.


    Als Die Muschel und der Kleriker am 9. Februar 1928 in Paris im Studio des Ursulines, einem Kino in der Rue des Ursulines im 5. Arrondissement in Paris,[3] uraufgeführt wurde, kam es zum Eklat zwischen Artaud und Dulac. Er war mit der Umsetzung seines Drehbuchs nicht zufrieden und warf der Regisseurin vor, sie habe sein Szenario in die Sphäre des Traums gehoben und damit völlig entschärft, sie habe das Buch „feminisiert“.[5]

    Nach der Premiere in Paris lief der Film auch in Ungarn und Polen, in Übersee, in Argentinien und in Japan, wo er aber erst am 16. Februar 1933 Premiere hatte.


    Ein junger Priester, gefangen im ödipalen Dreieck zwischen einer unerreichbaren Frau und einem jovial-dominanten Mann, kann gegen diesen, einen mit Orden dekorierten Offizier, zwar den Kampf um ihre Gunst für sich entscheiden, muss aber, von unerfüllter Sehnsucht, Kastrationsangst und Zerstörungswut hin- und hergerissen, schließlich an seinen Seelenkonflikten scheitern.



  • L’Étoile de mer (deutsch: „Der Seestern“) ist ein schwarzweißer surrealistischer Avantgardefilm des US-amerikanischen Künstlers Man Ray aus dem Jahr 1928. Der Film basiert auf einem Skript des französischen Schriftstellers Robert Desnos. Darsteller sind Alice (Kiki) Prin, André de la Rivière und Robert Desnos.


    Die meisten Szenen sind durch eine gallertartige Glasscheibe verschwommen gefilmt und wirken wie in einem Traum. Im Original ist der Film stumm. Spätere Kopien unterlegte Man Ray mit Musik. Der Film wurde in Paris aufgenommen.



  • Der Golem, wie er in die Welt kam ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920. Er ist nach Der Golem (1915) und Der Golem und die Tänzerin (1917) Wegeners dritte Bearbeitung des Golem-Motivs und gilt als Klassiker des deutschen Stummfilms.


    Der Film wurde nach dem Sagenkreis um den Prager Rabbiner Judah Löw gedreht. Bemerkenswert ist die plastische Filmarchitektur von Hans Poelzig und Kurt Richter im Stil des Expressionismus. Sie trägt maßgeblich zum märchenhaft-romantischen Gesamteindruck des Filmes bei.

    Gedreht wurde 1920 im Ufa-Union-Atelier und auf dem Ufa-Freigelände in Berlin-Tempelhof. Die Uraufführung fand am 29. Oktober 1920 in Berlin im Ufa-Palast am Zoo statt.

    Der Film war einer der international größten Erfolge des deutschen Stummfilms. In monatelang ausverkauften Vorstellungen war der Film in den Vereinigten Staaten und sogar in China zu sehen.




  • "The Cabinet of Dr. Caligari" (German: "Das Cabinet des Dr. Caligari) is a 1920 silent horror film directed by Robert Wiene from a screenplay by Hans Janowitz and Carl Mayer. It is one of the most influential of German Expressionist films and is often considered one of the greatest horror movies of the silent era.The film used stylized sets, with abstract, jagged buildings painted on canvas backdrops and flats. These unique sets gave off somewhat of a theatrical sense. To add to this strange style, the actors used an unrealistic technique that exhibited jerky and dancelike movements. This movie is cited as having introduced the twist ending in cinema.



  • Metropolis ist ein monumentaler Stummfilm des deutschen Expressionismus, den Fritz Lang in den Jahren 1925 bis 1926 drehte. Schauplatz ist eine futuristische Großstadt mit ausgeprägter Zweiklassengesellschaft. Dieser Science-Fiction-Film war der erste seines Genres in Spielfilmlänge. Er ist einer der teuersten Filme der damaligen Zeit und gilt als eines der bedeutendsten Werke der Filmgeschichte.

    Die am 10. Januar 1927 präsentierte, etwa zweieinhalbstündige Premierenfassung fiel bei Kritikern durch und hatte auch beim Publikum keinen Erfolg, weswegen schon am 25. August 1927 eine auf knapp zwei Stunden verkürzte Version in Deutschland neu anlief.

    Etwa ein Viertel des Originals wurde anlässlich der Neufassung vernichtet. Seit 1961 wurden mehrfach Versuche unternommen, die Originalfassung wiederherzustellen. In der Rekonstruktion von 2001 vertraten Standbilder und Kommentartexte das noch immer fehlende Material. In dieser Form wurde der Film als erster überhaupt ins Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. Dank einer 2008 in Buenos Aires gefundenen Kopie gelang es, die früheren Lücken weitgehend zu füllen. Die restaurierte Fassung der Murnau-Stiftung feierte am 12. Februar 2010 ihre Premiere bei der Berlinale im Friedrichstadtpalast und in der Alten Oper Frankfurt. Am 12. Mai 2011 startete die restaurierte Fassung bundesweit in den Kinos.