"Schwarzfahrer" und "Ausländer" sind ab sofort tabu

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  • Leitfaden gegen Diskriminierung


    Personen, die im öffentlichen Nahverkehr ohne gültigen Fahrschein erwischt werden, solle man nicht mehr "Schwarzfahrer" nennen. Zumindest gilt das für Beamte und Angestellte des Landes Berlin. Auch die Bezeichnung "Ausländer" für Menschen mit Migrationshintergrund ist in der Hauptstadt verpönt.


    „Menschen mit internationaler Geschichte“


    Berliner Landesbedienstete sollten künftig auf ihren Sprachgebrauch achten, denn einige Bezeichnungen sind nach dem Leitfaden für "Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch" tabu. So sollen die Beamten und Angestellten des Landes auf Begriffe wie "Asylbewerber" verzichten. Stattdessen sollten sie lieber "Asylsuchende" oder "Schutzberechtigte" sagen. Ebenso ist der Begriff "Ausländer" verpönt, die Autoren empfehlen hier die Bezeichnung "Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft" oder "Menschen mit internationaler Geschichte".


    Problematisch sei auch die Zuschreibung "Schwarzfahrer", weil diese gegenüber Schwarzen Menschen diskriminierend sei. Besser sei "Fahren ohne gültigen Fahrschein", wie der "Berliner Kurier" berichtet.

    Das 44 Seiten lange Schriftstück des rot-rot-grünen Senats ist Teil eines Diversity-Landesprogramms, das die Mitarbeiter des Landes für das Kommunizieren "mit den Menschen in dieser Stadt" ertüchtigen soll. Der Leitfaden greife gängige Begriffe auf, die Menschen diskriminieren können und gibt passende Alternativen.


    rtl.de und zahlreiche andere Quellen heute



    Ohne. Worte. Eigentlich!


    Da fehlen zum perfekten Schwachsinn eigentlich noch das man nicht mehr mit den Kindern "Schwarzer Peter" spielen darf oder in den "Schwarzwald" fahren darf. Tatsächlich gibt es wohl schon (!) Pläne das Shampoo von Schwarzkopf anders zu benennen und die Firma "Black & Decker" ist ja in der Diskussion bei den Dauerempörten auf Instagram & Co. Mal ernsthaft ... für die Zukunft sehe ich schwarz. Uuupsss?! Noch darf ich das ja so sagen....? Bin mal gespannt wie der Handel den nächsten "Black Friday" benennt um ja nirgendwo anzuecken.

  • Hamatv

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Ich lach mich echt weg und bin so gespannt wie sich das weiterentwickelt. Dieter Hildebrandts Begriff der Realsatire wurde schon lange von dieser seltsamen Wirklichkeit eingeholt. Was der Gute wohl dazu sagen wuerde.

  • ... man kriegt echt Nackenschmerzen vom vielen Kopfschütteln :bescheuert::facepalm:

    Liegt euch etwas auf dem Herzen, scheut euch nicht, mich anzuschreiben!

    :Fledermaus:

    Die Regeln in den einzelnen Bereichen sind zu beachten! Macht euch bitte damit vertraut!

    :Fledermaus:

    Lust ein Teil unseres Teams zu werden? Schreibt mich an! Wir freuen uns über jede helfende Hand!

    :Fledermaus:

    Viel Spaß bei uns und empfehlt uns gerne weiter!


    :Fledermaus:  lucythebatgirl2fkkt.gif  :Fledermaus:

    signatur9bjvb.gif

  • Es sind momentan so viele Dinge, wo man echt die Krätze (Kretze) kriegen könnte... oder anders gesagt : Einem die Nackenhaare zu Berge stehen.

    Das eine ist mal die Politik um das Virus

    Dann das mit dem Gender-Zeug.....allein schon im Sport, wenn eine 800m-Sprinterin gegen einen von Natur aus gemachten Mann antreten muss, im

    besten Gewissen ist, diesen Sprint zu verlieren. Was für einen Sinn gibt es denn noch beim Sport für Frauen?

    Und dann noch diese Asyl-Politik und jetzt noch neu, die Sprachregelung.
    Dann müsste demnach auch der Staat "Niger" und der Fluss "Niger" sich unbenennen. Es könnte mit Rassendiskriminierung assoziiert werden.
    Genau so, wie das Wort "Afrika" nun auch noch diskriminierend wirkt. Nun ja, da hab ich schon mal was dazu gesagt.


    Natürlich stehe ich den Menschen nicht im Weg, wenn ein Mann sich als Frau, eine Frau sich als Mann oder ein Mann/Frau sich

    zu keinem Geschlecht wirklich zugehörig fühlt. Jeder soll so Leben, wie er es für richtig und für dessen Gut und Wohl findet.
    Jedoch sollen Sie meine Gedanken, meine Nerven, sowie Sprachgebrauch und Einstellung durch das nicht ändern wollen.
    Ich bin der Meinung, die Natur macht alles richtig. Ansonsten hätten wir ja eigentlich keinen schönen Planeten mit vielel schönen Orten, mit viel schönen

    Vegetationen und Tierwelt - so bunt und schrill, mal auch in Uni-Farben. Jedes dieser Art - ob nun Pflanze, Tier, Bakterien oder der Mensch - hat so seine Tricks für eine passende Lebensweise. Aber das ich jetzt mich in die Natur einmischen soll - das geht zu weit.

    Apropos Coca Cola dürfte sich auch nicht mehr so heissen dürfen - es könnten sich ja Kolumbianer diskriminiert fühlen und es käme

    die Assoziiation auf - alle Kolumbianer würden mit Drogen handeln.

    :platt:Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht:platt:

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    Warten ist eine Tugend, die Geduld als Voraussetzung mit sich bringt.
    :!:No ReUp:!:Was weg ist, bleibt weg:!:No ReUp :!:

  • Mir war es unterschwellig bekannt aber ich habe nochmal exakt nachgeforscht um nichts falsches kund zu tun, wichtig zu wissen ist zum Thema:


    „'Schwarzfahren' hat nichts mit der Hautfarbe zu tun, sondern leitet sich im Ursprung vom jiddischen Begriff „shvarts“ – also „arm“ – ab - sprich nicht genug Geld um zu bezahlen. Aber das spielt bei der Thematik schon lange keine Rolle mehr, es wird lieber nach neuen Empörungsthemen gefandet als sich mit irgend etwas detalliert auseinanderzusetzten.


    Statt dessen wird man nicht müde auf diesen seltsamen Trend aufzuspringen. Google will jetzt zB. die Begriffe "Blacklist" und "Whitelist" umbenennen (kennen sicher viele u.a. aus dem Email/Spam Bereich). Die EDV will ihre Geräteanschlüsse nicht mehr mit "Master" und "Slave" bezeichnen.

  • Am lustigsten finde ich ja Menschen mit internationaler Geschichte  ^^

    Habt ihr eigentlich gesehen, wer diesen Quatsch angeschoben hat?

    Darf der Senat seinen Mitarbeitern eine neue Sprache diktieren?

    Mit Sprachregelungen will Justizsenator Behrendt das Bewusstsein der Beamten und Angestellten im öffentlichen Dienst ändern. Das treibt seltsame Blüten und geht eindeutig zu weit,

    meint Gunnar Schupelius.

    Der Senat zieht die Zügel an. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sollen ab sofort zur Verwendung einer politisch korrekten Sprache erzogen werden. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hat diese Aufgabe übernommen und Anfang September das „Diversity-Landesprogramm“ verabschiedet, das für ein „weltoffenes Berlin“ sorgen soll.

    In diesem Programm ist eine Broschüre mit Sprachregelungen enthalten, die ab sofort verwendet werden sollen. Diese Broschüre trägt den Titel: „Leitfaden für Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch“.

    Nach diesem Leitfaden soll nicht mehr von Asylbewerbern, sondern von „Schutzbedürftigen“ oder „geschützten Personen“ gesprochen werden. „Ausländer“ sind jetzt „Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft“.

    „Illegale Einwanderer“ gibt es nicht mehr, sondern nur noch „undokumentierte Migrantinnen und Migranten“. Auch „Wirtschaftsflüchtlinge“ sind nicht mehr vorgesehen. Allgemein soll in der Verwaltung und in der Politik von „Arbeitseinwanderung“ gesprochen werden. Und sogar der bisher als politisch korrekt geltende Begriff „Menschen mit Migrationshintergrund“ wird ersetzt durch „Menschen mit internationaler Geschichte“.


    Das Adjektiv „schwarz“ darf weiterhin verwendet werden, „farbig“ oder „dunkelhäutig“ aber nicht. „Schwarz fahren“ und „anschwärzen“ soll durch „Fahren ohne gültigen Fahrschein“ und „denunzieren“ ersetzt werden.

    Wenn jemand sein Geschlecht ändert, sollen Beamte und Angestellte nicht mehr von einer „Geschlechtsumwandlung“, sondern dafür von einer „Geschlechtsangleichung“ sprechen. Falsch ist es jetzt auch zu sagen: „Sie fühlt sich als Junge“. Richtig: „Sie ist ein Junge“. Nicht mehr gesagt werden soll: „Sie war früher ein Mann.“ Stattdessen: „Sie wurde bei der Geburt männlich eingeordnet.“

    Mit der neuen Sprache soll das Bewusstsein geändert werden, das wird im Diversity-Programm ganz offen gesagt. Anordnen kann Senator Behrendt die neue Sprache nicht, das wäre nach unseren Gesetzen nicht möglich. Also gibt es den Leitfaden, der so tut, als wenn er nur Anregungen geben will, der in Wirklichkeit aber wie eine Anordnung wirkt. Denn wer sich der neuen Sprache widersetzt, der bekommt intern Probleme.

    Schon jetzt werden zum Beispiel in der Polizeibehörde Begriffe und Bemerkungen registriert, an denen nie jemand Anstoß nahm, die aber jetzt nicht mehr als korrekt gelten. Wer sich unpassend im Sinne der neuen Korrektheit äußert, bekommt ein Gespräch beim Vorgesetzten und wird nach oben gemeldet.

    Wir sind auf dem Weg in den Erziehungsstaat. Eine Clique von Politikern sorgt dafür, dass wir glauben, was sie für richtig halten, und uns so verhalten, wie es ihrer politischen Ideologie entspricht.

    https://www.bz-berlin.de/berli…ne-neue-sprache-diktieren


    Zitat


    Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hat diese Aufgabe übernommen und Anfang September das „Diversity-Landesprogramm“ verabschiedet, das für ein „weltoffenes Berlin“ sorgen soll.


    Ein Grüner also:!:Ausgerechnet ein Grüner ist in Berlin Justizsenator :rolleyes:, na das erklärt ja dann so einiges ^^

    Jetzt stellen wir uns doch mal kurz eine rot-rot-grüne Bundesregierung vor :S Bald im Neuen ÖR, täglich 2 Stunden Sendungen, Neues Deutsch Aktuell =O

    In manch arabischen Land läuft ja eine Art Benimm-Polizei rum, demnächst dann auf deutschen Straßen an jeder Ecke Spitzel, die alles belauschen :/  ;)





  • Mir war es unterschwellig bekannt aber ich habe nochmal exakt nachgeforscht um nichts falsches kund zu tun, wichtig zu wissen ist zum Thema:


    „'Schwarzfahren' hat nichts mit der Hautfarbe zu tun, sondern leitet sich im Ursprung vom jiddischen Begriff „shvarts“ – also „arm“ – ab - sprich nicht genug Geld um zu bezahlen. Aber das spielt bei der Thematik schon lange keine Rolle mehr, es wird lieber nach neuen Empörungsthemen gefandet als sich mit irgend etwas detalliert auseinanderzusetzten.


    Statt dessen wird man nicht müde auf diesen seltsamen Trend aufzuspringen. Google will jetzt zB. die Begriffe "Blacklist" und "Whitelist" umbenennen (kennen sicher viele u.a. aus dem Email/Spam Bereich). Die EDV will ihre Geräteanschlüsse nicht mehr mit "Master" und "Slave" bezeichnen.

    Vielleicht sollten wir alle auf "Klingonisch" sprechen? Oder eine andere Phantasie-Sprache lernen.

  • Das Problem wäre leider dann nicht aus der Welt geschafft. Dann wird noch in der klingonischer Sprache dem Gender gerecht gemacht. Und einige Wörter dürfte man dort auch nicht mehr nutzen, da diese rassistisch assoziiert werden. Nur hier in Europa macht man so ein riesen Schiss daraus. Ich denke, da wäre Englisch fast die bessere Wahl. Aber ich bin echt zu doof, um da wirklich was gscheites rauszulassen. Aber die Bewegung gegen rassistische Wörter, Zeichen (Sign/Emblem) und dem Gender-Gerechte Wörter/Einstellung oder was auch immer - wird immer irgendwo irgendwas finden, um uns das Leben noch schwieriger zu machen.

    Eines weiss ich - ich werde mich nicht anpassen. Ich werde weiterhin so reden, wie ich es gelernt habe.
    Wem das nicht gefällt, muss es nicht lesen oder hören.
    Ich betrachte jeden Mensch als Individum an - wenn das nicht reicht, soll schon gar nicht auf mich zukommen und grossen Bogen um mich machen.

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  • Eines weiss ich - ich werde mich nicht anpassen. Ich werde weiterhin so reden, wie ich es gelernt habe.

    Da bin ich ganz auf deiner Seite. Bei mir ist es immer noch der "Negerkuss", die "Zigeunersoße", oder "Schwarzfahrer" oder "Schwarzfahrerin". Sollen die mich doch doof anschauen wenn ich mit diesen "alten Begriffen" unterhalte, oder schreibe. STRAFBAR ist es Gott Lob noch nicht!

  • Auch in dieser Aktion sehe ich die Folgen der systematischen Volksverdummung, wie die mit den ausgehenden 1990ern eingeläutet wurde. Dabei werden doch Begriffe wie Sklaverei oder Rassismus nicht aus der Welt geschafft, in dem man einfach ihre (vermeintlichen) Symbole stürzt, totschweigt oder unter den Teppich zu kehren versucht, sondern indem man dieses Kapitel menschlicher Geschichte mal richtig aufarbeitet. Das ganze erinnert mich doch sehr an die sogenannten "Maschinenstürmer" vor 200 Jahren, Arbeiter in Grossbritannien, die ihr Übel - zunehmende Arbeitslosigkeit - in den Maschinen sahen, von denen sie "ersetzt" wurden, anstatt sich mit ihren Brötchengebern auseinanderzusetzen. Doch auch da spielte der niedrige Bildungsstand der Aufbegehrenden eine nicht unerhebliche Rolle.

    in diversen SF-Romanen gibt es längst schon das Szenario, dass die Menschen (gechipt) sich angesichts dieser totalen Überwachung bei Gebrauch eines unerlaubten Wortes oder sonst "unangemessener" Handlungen "schuldig" machen, und dies mit entsprechend sanktioniert wird. Ich habe das dumme Gefühl, dass es inzwischen in genau diese Richtung geht. Zum Glück bin ich zu alt, um dessen "Vollendung" noch mitzuerleben.

  • Auch in dieser Aktion sehe ich die Folgen der systematischen Volksverdummung, wie die mit den ausgehenden 1990ern eingeläutet wurde. Dabei werden doch Begriffe wie Sklaverei oder Rassismus nicht aus der Welt geschafft, in dem man einfach ihre (vermeintlichen) Symbole stürzt, totschweigt oder unter den Teppich zu kehren versucht, sondern indem man dieses Kapitel menschlicher Geschichte mal richtig aufarbeitet. Das ganze erinnert mich doch sehr an die sogenannten "Maschinenstürmer" vor 200 Jahren, Arbeiter in Grossbritannien, die ihr Übel - zunehmende Arbeitslosigkeit - in den Maschinen sahen, von denen sie "ersetzt" wurden, anstatt sich mit ihren Brötchengebern auseinanderzusetzen. Doch auch da spielte der niedrige Bildungsstand der Aufbegehrenden eine nicht unerhebliche Rolle.

    in diversen SF-Romanen gibt es längst schon das Szenario, dass die Menschen (gechipt) sich angesichts dieser totalen Überwachung bei Gebrauch eines unerlaubten Wortes oder sonst "unangemessener" Handlungen "schuldig" machen, und dies mit entsprechend sanktioniert wird. Ich habe das dumme Gefühl, dass es inzwischen in genau diese Richtung geht. Zum Glück bin ich zu alt, um dessen "Vollendung" noch mitzuerleben.

    Da wären wir dann bei dieser Szene, das auch schon älter ist.
    Viele von euch kennen ja diesen Film....soweit wird es noch kommen.

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  • Auch in dieser Aktion sehe ich die Folgen der systematischen Volksverdummung, wie die mit den ausgehenden 1990ern eingeläutet wurde. Dabei werden doch Begriffe wie Sklaverei oder Rassismus nicht aus der Welt geschafft, in dem man einfach ihre (vermeintlichen) Symbole stürzt, totschweigt oder unter den Teppich zu kehren versucht, sondern indem man dieses Kapitel menschlicher Geschichte mal richtig aufarbeitet. Das ganze erinnert mich doch sehr an die sogenannten "Maschinenstürmer" vor 200 Jahren, Arbeiter in Grossbritannien, die ihr Übel - zunehmende Arbeitslosigkeit - in den Maschinen sahen, von denen sie "ersetzt" wurden, anstatt sich mit ihren Brötchengebern auseinanderzusetzen. Doch auch da spielte der niedrige Bildungsstand der Aufbegehrenden eine nicht unerhebliche Rolle.

    in diversen SF-Romanen gibt es längst schon das Szenario, dass die Menschen (gechipt) sich angesichts dieser totalen Überwachung bei Gebrauch eines unerlaubten Wortes oder sonst "unangemessener" Handlungen "schuldig" machen, und dies mit entsprechend sanktioniert wird. Ich habe das dumme Gefühl, dass es inzwischen in genau diese Richtung geht. Zum Glück bin ich zu alt, um dessen "Vollendung" noch mitzuerleben.

    Da wären wir dann bei dieser Szene, das auch schon älter ist.
    Viele von euch kennen ja diesen Film....soweit wird es noch kommen.

    Jemand sagte mal etwas sehr schlaues - ich weiß leider nicht seinen Namen - "Es ist doch Schade dass die Werbung andauernd vom Spielfilm unterbrochen wird." ;)

  • Weiß gar nicht, was ihr habt. Sprache ist nun mal in stetem Wandel.


    Dass man die Sprache "gleichberechtigter" gestalten will, darüber regt ihr euch auf.

    Wieso regt sich keiner über die 10 Mio. Anglizismen auf, die vom amerikanischen Festland hinüberschwappen und die deutsche Sprache wegspülen.

    Echt nice Bro, das Game war actually huge, legit!


    Solange man sich über solch Belanglosigkeit wie "gendergerechte" Sprache aufregt, scheint man keine wirklichen Probleme zu haben.

    Fakt ist, dass Sprache von vornherein viel impliziert, deshalb sind diese Bemühungen auch vollkommen richtig.

    Meine Meinung.

    Alles, was du hast, hat irgendwann dich. {Fight Club}

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben - es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. {Seneca}

  • Ich bin zu alt für solche Anglizismen.
    Ich werde niemand "Bro" oder sonst was sagen.
    Das sind die Jungen Leute, die sowas machen.
    Aber mal was anderes - denkst du nicht, das im englischen auch Deutsche Wörter gibt?
    Ich bin jetzt nicht der Allwissende im Englisch, aber die englisch-sprechenden sagen nicht Childs Garden, sondern Kindergarten.
    Dieses Wort wurde vom Deutsch übernommen. Warum auch immer.
    Und da gibt es sicher auch einige andere - von denen der eine oder andere möglicherweise weiss, oder eben auch nicht.


    Aber hier geht es weniger um Anglizismen, als um eine Gendersprache, die so verwirrend und idiotische ist.
    Wenn eine "Sie" vor mir steht, aber sehr wohl erkennbar ein "Er" ist, so sehe ich diesen Menschen auch als ein "Er" an.
    Da ist mir Wurscht, ob diese sich als Frau fühlt. Denn ich sehe einen Mann. Und solange ich einen Mann sehe, bleibt es ein Mann.
    Erst wenn der Zipfel weg ist, weibliche Stimme und weibliche Figur hat - dann als eine "Sie".
    Und zudem ist es nicht mein Problem, wenn diese Person sich im falschen Körper fühlt. Ich kann es schlussendlich nicht

    nachvollziehen oder mitfühlen. Ich kann es nur verstehen - bin aber nicht gezwungen, dementsprechend zu handeln oder zu agieren.
    Denn es ist immer noch mein freies Recht, mich so zu verhalten, wie ich es für Anständig und Angemessen halte.
    Genau so deren freies Recht ist, sich das Geschlecht auszusuchen, sofern diese eben im falschen Körper sind.

    Ob die Natur da einen Fehler gemacht hat, weiss ich nicht. Aber es kann auch gut möglich sein, dass durch all die Verschmutzung,

    Medikamente bzw. Fortschritt - die Natur langsam ins straucheln kommt und die Gefühle/Gedanken eines weiblichen Wesens in

    ein männliches Wesen implementiert wird (oder umgekehrt). Das wäre noch eher nachvollziehbar. Aber solange das nicht bewiesen

    oder erforscht ist, würde ich mal meinen, die Natur hat alles richtig gemacht. Zumindest fast alles.
    Aber am Ende soll jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich verhalten soll.
    Mein Entscheidung und Meinung habe ich gesagt.
    Und ich will weder Homosexuellen, Metrosexuellen und dem ganzen LBTGQ oder wie das heisst, zwar nicht im Wege stehen, aber

    diesen Gendersprache muss man jetzt nicht wirklich einführen.
    Und glaube kaum, dass jetzt 10 Millionen Wörter die Deutsche Sprache übernommen hat.
    Ausser vielleicht noch in Firmen, wo man irgendwelchen Büroangestellten "Human Recruit Attendant" und Konzernbosse "CEO Vice President Commercial"

    und was Teufel noch an die Türe/Webseite malt. Das geht mir genau so auf den Senkel.
    Wobei das mit Firmen und Englisch halt International eine Wirkung haben muss, damit jeder im Bereich Business das versteht, wen man vor

    sich hat, wenn man mit diesen Leuten spricht. Da nützt einem japanischen Geschäftsmann nichts, wenn auf Deutsch "Bereichsleiter" oder "Geschäftsleiter"

    steht.

    :platt:Ob ihr wirklich richtig steht, seht ihr, wenn das Licht angeht:platt:

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    2. bin bei der Arbeit

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  • Aber mal was anderes - denkst du nicht, das im englischen auch Deutsche Wörter gibt?
    Ich bin jetzt nicht der Allwissende im Englisch, aber die englisch-sprechenden sagen nicht Childs Garden, sondern Kindergarten.

    Kindergarten, Blitzkrieg, Doppelgänger, Schadenfreude, Zeitgeist und Poltergeist sind einige Wörter, die ins Englische übernommen wurden.

    Aber das ist nur ein Tropfen auf dem Stein, das Verhältnis der übernommenen Wörter beträgt wahrscheinlich 7 zu 93%.

    Es gibt de facto viel mehr Anglizismen in deutscher Sprache als deutsche Wörter in einer anderen Sprache. : |

    Alles, was du hast, hat irgendwann dich. {Fight Club}

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben - es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. {Seneca}

  • Manchmal muss auch einfach nur angefangen werden etwas zu ändern. Gendern tut ja niemanden weh.


    Wenn Menschen aus der Komfortzone raus müssen, wird es immer laut. Was gab es für einen Aufschrei, als die Gurtpficht eingeführt wurde. Mimimi Freiheit, mimimi kann nicht atmen. Und die Studien, die beweisen wollten mit Gurt ist tötlicher als ohne.


    Oder das Waldsterben in den 80ern. Wenn dann 30 Jahre später schlechte Comedians behaupten, der Wald ist immer noch da und wäre nicht tot um Nichtstun zu legimentieren, vergessen leider das damals einige Sachen gemacht wurden. Katalysatoren am Auto zum Beispiel...


    Änderungen (auch des Verhaltens) sind doch ganz ok ;-)


    Gruß

    M

  • Aber mal was anderes - denkst du nicht, das im englischen auch Deutsche Wörter gibt?
    Ich bin jetzt nicht der Allwissende im Englisch, aber die englisch-sprechenden sagen nicht Childs Garden, sondern Kindergarten.

    Kindergarten, Blitzkrieg, Doppelgänger, Schadenfreude, Zeitgeist und Poltergeist sind einige Wörter, die ins Englische übernommen wurden.

    Aber das ist nur ein Tropfen auf dem Stein, das Verhältnis der übernommenen Wörter beträgt wahrscheinlich 7 zu 93%.

    Es gibt de facto viel mehr Anglizismen in deutscher Sprache als deutsche Wörter in einer anderen Sprache. : |

    Das hängt nun auch zusammen, dass Englisch nun mal die Allerweltssprache ist.
    Egal wo du hingehst - es gibt immer jemand, der Englisch kann. Ob du nun in der Taiga in Russland unterwegs bist, in Kazachastan, Georgien

    Thailand/Vietnam/Kambodscha..... und bei New Zealand (Neuseeland), Australien, England/Schottland/Ireland oder Kanada/America.
    Mit Englisch wird einem geholfen.
    Englisch wird auch in der Schifffahrt, Luftfahrt und Raumfahrt genutzt (mit einigen Ausnahmen bei russischen und chinesischem Raumfahrt und Administration).
    Aber sobald was International gearbeitet wird, ist wieder Englisch das Mass der Dinge.
    Und da ist es nicht abwegig, wenn junge Menschen, welche Englisch lernen oder als Hauptfach haben, halt sich passende Wörter ins Deutsche übernehmen.

    Und ich lebe auf der Kugel schon genug lange, so viele sind es nun nich twirklich.
    Und manches sagt man auch nur, weil es wohl treffender ist, es in Englisch, als in einem deutschen Satz zu sagen.

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  • Niemand sagt, dass eine Änderung schlecht sein muss.
    Aber hier sprechen wir über Dinge, die die Natur so nicht vorgesehen hat, nur weil vielleicht jemand das eine persönliche Vorstellung

    oder Ansicht nicht passt.
    Aber hier geht es wohl auch um ein gewisses Volumen.
    Wenn man jetzt genau für LBTQ eine ganze geschichtliche Sprache umändern will, da hört doch der Spass auf.

    Das begann schon mit der neuen Rechtschreibung. Was auch mehr oder weniger irgendwie Sinnesfrei dahergekommen ist.

    Damit sich ja die "fremde Kultur ohne Aufenthaltsbewilligung" kaum noch Rechtschreibefehler machen können.
    Es wird noch soweit kommen, dass du dann so schreiben kannst, wie es dir passt und es ist dann egal - dann kann man Rechtschreibung

    und Grammatik knicken - dann gibt es sowas nicht mehr. Deutschlehrer brauchts dann fast nicht mehr, ausser in der Grundschule.

    Um zumindest das ABC zu lernen. Aber wie man "Lehrer" dann schreibt, ob nun "Lerer", "Leerer" oder "Lärer", das wird dann nicht mehr

    korrigiert - alle drei sind dann korrekt. Und genau da beginnt dann das abstruse und blödsinniges verhalten.
    Der erste Teil begann damit, dass es keine Fräulein mehr gibt.
    Ich bin jedenfalls stolz, viele Wörter einwand- und fehlerfrei schreiben zu können. Und wenn ich mal was falsch schreibe, kann es durchaus

    auch mal einen Tippfehler sein. Wie im oberen Beitrag - aber lasse das mal bewusst stehen.


    Aber am Ende ist jedem selbst freigestellt, sich in einem Rahmen zu bewegen, welcher für einem Angemessen ist.
    Aber die überstrapazierte und unlogische Gendersprache wird nicht Teil meines Lebens werden.

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  • Aber hier sprechen wir über Dinge, die die Natur so nicht vorgesehen hat, nur weil vielleicht jemand das eine persönliche Vorstellung

    oder Ansicht nicht passt.
    Aber hier geht es wohl auch um ein gewisses Volumen.
    Wenn man jetzt genau für LBTQ eine ganze geschichtliche Sprache umändern will, da hört doch der Spass auf.

    Und wer sagt das die Natur die Dinge so vorgesehen hat, wie unsere Sprache oder Einstellung sie definiert? Gendern hat auch nichts mit LBGTQ zu tun , sondern in erster Linie mit Geschlechtergerechtigkeit an sich. Und es wird auch nicht eine "geschichtliche" Sprache geändert, sondern angepasst. Ändern tut sich die Sprache von ganz allein, schon von Anfang an.


    Das Rechtschreibreförmchen war an vielen Stellen Mist, aber wir trotzdem angenommen. Schrieb man Tipp nur mit einem p :-)


    Das mit dem "Schreiben sie du hörst" gab es, haben die schnell wieder abgeschafft. Und da ging es weder um Gendern noch fremde Kulturen.

  • Bitte zurück zum Thema.

    In diesem Thread geht es eigentlich nicht um gendergerechte Sprache sondern um ganz anderen Schwachsinn!


    :Danke:

    Liegt euch etwas auf dem Herzen, scheut euch nicht, mich anzuschreiben!

    :Fledermaus:

    Die Regeln in den einzelnen Bereichen sind zu beachten! Macht euch bitte damit vertraut!

    :Fledermaus:

    Lust ein Teil unseres Teams zu werden? Schreibt mich an! Wir freuen uns über jede helfende Hand!

    :Fledermaus:

    Viel Spaß bei uns und empfehlt uns gerne weiter!


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  • Nachdem ich mich gezwungener Maßen eine ganze Weile hier nicht einbringen konnte, stehe ich nun wieder mit meinen geballten Weisheiten in Hülle und Fülle zur Verfügung. :kicher:

    Anfangen will ich mal mit Satire frei nach Sub Harry.


    Zitat Wikipedia - Ausländer bezeichnet eine natürliche Person, die eine andere Staatsangehörigkeit als die ihres Aufenthalts­staates hat.


    Mit anderen Worten bedeutet Ausländer nichts anderes als - außerhalb unseres Landes geboren.

    Unter diesem Aspekt wären es unter der Bezeichnung "Einwohnende ohne deutsche Staatsbürgerschaft"

    demzufolge die Einodeschaftler oder wenn man dies hier nimmt - "Menschen mit internationaler Geschichte" die Meminge.

    Da sich aber beides dämlich anhört, bleiben wir doch lieber bei Ausländer.

    Natürlich hätte es auch Vorteile.

    Es gebe keine Rechte für Ausländer mehr und man bräuchte auch keine Ausländerbehörde. :lach:


    Weiß gar nicht, was ihr habt. Sprache ist nun mal in stetem Wandel.

    Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn es um sinnvolle Veränderung geht, doch nicht nur aus dem zwanghaften Willen heraus Veränderungen herbei führen zu wollen.


    Letzten Endes kann ich mich des Gefühls nicht erwehren, dass wir hier einen Zweiklassenthread haben. :zwinker:

    Zum einen die jungen Leute, welche wohl allem gegenüber aufgeschlossen sind, und dann die Alten, die nicht mehr einsehen, warum man sich noch ändern sollte (zu denen ich mich auch zähle).


    Auf mehr werde ich erst mal nicht eingehen.


    Grüße

    Sub Harry


    P.S.

    Danke an MisterHollywood

    Die Erklärung woher das Wort Schwarzfahren kommt, fand ich doch sehr interessant. :supi:

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • solar74 Du verstehst nicht, solar.

    Ich rege mich nicht über den Anglizismenwahn auf - ich rege mich über die auf, denen die Anglizismen egal sind, die aber bei der Genderdebatte in Schnappatmung geraten.

    Schau mal, wenn jetzt der 1048. McDonalds in Berlin aufmacht, da wird keiner schreien "Amerikanismus, hilfe!" - aber kaum macht Ali den 498. Dönerladen auf, heißt es "Islamismus, hilfe!".

    Das war mein Punkt.


    Sub Harry Nur als Gedankenanstoss. Das Wort Bastard heißt eigtl. "uneheliches Kind", doch irgendwann hat man ebenso entschieden, es als Beleidigung einzustufen, da es eine bestimmte - und zwar negative! - Konnotation hat. Wenn heute jemand "Bastard" sagt, so meint er nur selten den wörtlichen Sinn. So. Und wenn jetzt das Wort Ausländer ebenso eine negative Konnotation hat, so dass "Asylsuchende" hierdurch diffamiert und abgewertet werden, wieso sollte man es nicht auch um-klassifizieren?

    Nicht nur die Wörter ändern sich, sondern auch ihre Bedeutung! Der stetige Wandel der Wörter ist quasi der "Normalzustand", während die "Konservativen" stets nur an einem Fleck verharren - und am liebsten nie etwas ändern - wollen.

    Aber ansonsten hast du schon recht - da trifft konservativ/progressiv aufeinander, und dann vielleicht noch in verschiedenen Generationen. Viele Köpfe, viele Meinungen. :eis:

    Alles, was du hast, hat irgendwann dich. {Fight Club}

    Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben - es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen. {Seneca}

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  • Das Wort Bastard heißt eigtl. "uneheliches Kind", doch irgendwann hat man ebenso entschieden, es als Beleidigung einzustufen,

    Stimmt!

    Das gleiche gilt übrigens auch für das Wort Kanake (ursprünglich Kanaka = Mensch).

    Doch nur weil viele Leute vielleicht auch einfach nur keine Ahnung haben, muß man sich dem "Mißbrauch" doch nicht anschließen.


    Und wenn jetzt das Wort Ausländer ebenso eine negative Konnotation hat, so dass "Asylsuchende" hierdurch diffamiert und abgewertet werden, wieso sollte man es nicht auch um-klassifizieren?

    Ganz einfach!

    Weil diese, ich nenne es mal Schnapsidee, ein paar wenigen entspringt, die meinen aus etwas, das Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte lang normal war,

    auf einmal etwas Negatives machen zu müssen.

    Und ganz lapidar gesagt - ich kann doch nichts dafür, wenn jemand ein Problem damit hat und sich diffamiert fühlt.



    Passen dazu fiel mir auch gerade wieder ein Spruch aus meiner Jugend ein

    - Alle Menschen sind Ausländer - fast überall.

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Und ganz lapidar gesagt - ich kann doch nichts dafür, wenn jemand ein Problem damit hat und sich diffamiert fühlt.

    In der Realität funktioniert das aber nicht, da es nicht auf die eigentliche Bedeutung des Wortes ankommt, sondern auf den übertragenen Sinn.

    Wenn ich jemanden "Niger" nenne, so werde ich vor Gericht nicht damit durchkommen, dass das Wort dem Ursprung nach im lateinischen einfach nur "schwarz" heißt.

    Das Gericht wird darauf hinweisen, dass es auf die Bedeutung ankommt, die man heute durch das Wort empfindet.

    Und ich sage dir ganz ehrlich, Sub Harry, ich kenne leider mehr Leute, die das Wort "Ausländer" als eine Beleidigung nutzen, als Leute, die es "nur" im wortwörtlichen Sinne meinen, im Sinne von "er kommt aus einem anderen Land".

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  • Eichkatze , dann erlaube ich mir die Frage, WER denn entscheidet, was heute als Beledigung gilt oder nicht. Die grünen und linken Weltverbesserer, die ihre Minderwertigkeitskomplexe meinen dadurch kompensieren zu müssen, indem sie anderen Menschen vorschreiben, was Gut und Schlecht ist, ohne die verschiedenen Begriffe wie beispielsweise Negro auf ihre ursprüngliche Bedeutung hin zu prüfen. Sich nur an dem Negativen zu orientieren, dass sich aus einem Wort ergibt ist mir schlichtweg zu einfach gemacht. Ich habe es oben bereits angedeutet: Aufarbeitung ist mit Arbeit verbunden, etwas, dass gewisse Leute fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Denn wäre dem anders, müssten sie sich eingestehen, wieviel Oberflächlichkeit, gar Dummheit sich hinter der sg politischen Korrektheit verbürgt.