Strom für Bitcoin-Produktion: Mining-Unternehmen kauft fossiles Kraftwerk

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  • Der US-Bitcoin-Miner Stronghold Digital nimmt die Energierversorung seiner Kryptogeschäfte selbst in die Hand - mit eigenem fossilen Kraftwerk.


    Das im US-Bundesstaat Pennsylvania ansässige Krypto-Unternehmen Stronghold Digital Mining hat laut der Website Techspot.com ein altes Kraftwerk gekauft. Dort verbrennt es giftige Kohleabfälle, um Strom für die hauseigene Bitcoin-Produktion zu gewinnen. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als umweltfreundlich.


    Das Scrubgrass-Kraftwerk galt als finanziell angeschlagen und liefert aktuell Strom für 1.800 Mining-Rigs, die Stronghold in Schiffscontainern unmittelbar neben der Anlage aufgestellt hat. Bis 2022 will das Unternehmen die Stromproduktion so weit hochfahren, dass genug Energie für 20.000 Mining-Stationen verfügbar ist.


    Bei dem Brennmaterial des Kraftwerks handelt es sich um besonders umweltschädliche Rückstände aus dem Kohleabbau. Diese sind mit diversen Schadstoffen belastet und verseuchen sowohl Erde als auch Luft und Grundwasser in ehemaligen Abbaugebieten. Stronghold sammelt die Kohleabfälle aus umliegenden Regionen ein und befreit damit einstmals verseuchte Landstriche von dem schädlichen Material. Die bei der Verbrennung entstehende Asche wird als Dünger eingesetzt, um die Flora in den Gebieten wiederherzustellen.


    Lokaler Umweltschutz, aber hohe CO2-Emissionen


    Bei diesem Unterfangen arbeitet das Unternehmen mit der lokalen Behörde für Umweltschutz zusammen. Die gibt an, dass Stronghold bereits rund 1.000 Hektar Landfläche bereinigt habe. Trotz der lokal positiven Auswirkungen auf die Umwelt produziert die Verbrennung der Kohleabfälle jedoch enorme Mengen CO2 und schadet so dem weltweiten Klima.


    Damit unterwandert Stronghold Digital Mining die jüngsten Ambitionen der Mining-Industrie, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Die Produktion von Kryptowährungen steht seit geraumer Zeit wegen ihrer miserablen Ökobilanz in der Kritik.


    Im Mai 2021 hatte Tesla-Chef Elon Musk den Kurs des Bitcoin ins Wanken gebracht, indem er öffentlich Kritik an dessen Energieverbrauch äußerte. Musk war es auch, der die Gründung der Bitcoin Mining Council anstieß, einem Verband von Krypto-Unternehmen, die sich gemeinsam zu einer nachhaltigen Umgestaltung der Branche verpflichtet haben. Dass Krypto-Mining auch nachhaltiger geht, zeigte unlängst ein Bauer in Großbritannien. Der schürft Ethereum mit Kuhdung.

    golem.de

  • Der größte Schwachsinn der Neuzeit überhaupt ist Cryptowährung. Von mir gab/gibt es 0 Cent dafür.

    Dass Krypto-Mining auch nachhaltiger geht, zeigte unlängst ein Bauer in Großbritannien. Der schürft Ethereum mit Kuhdung

    Passend. Noch passender wäre Fliegendreck.



    Die Kryptobranche hat in den 12 Jahren seit ihrer Gründung eine Menge schräger und zwielichtiger Personen beheimatet, darunter zum Beispiel den Programmierer und Unternehmer John McAfee oder Gerald Cotten.... und man möchte nicht wissen wie viel Drogengeld ect da umgewechselt werden.