Neuer Bußgeldkatalog im Straßenverkehr: Das ändert sich

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  • Neuer Bußgeldkatalog beschlossen: Die Änderungen im Überblick


    Neben höheren Bußgeldern sieht der Katalog auch einige ganz neue Regeln vor. Eine Übersicht der Neuerungen, die voraussichtlich noch im Herbst in Kraft treten.

    Der Bundesrat hat am Freitag höheren Bußgeldern für Verkehrssünder wie Raser zugestimmt. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) muss die Verordnung nun noch unterschreiben. Die Änderungen treten dann laut Verordnung drei Wochen nach der Verkündung in Kraft - erwartet wird dies noch im Herbst. Viele Regelverstöße im Straßenverkehr werden also bald teurer. Ein Überblick:

    # Autofahrer, die ihr Fahrzeug im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, werden laut Katalog unter dem Scheibenwischer künftig ein Knöllchen von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro finden.

    # Wer innerorts 16 oder 20 Stundenkilometer (km/h) zu schnell fährt und geblitzt wird, der zahlt statt 35 bald 70 Euro. Je schneller, desto teurer: Autofahrer, die etwa mit 91 km/h statt der erlaubten 50 km/h durch die Stadt rasen, zahlen, wenn sie erwischt werden, 400 statt 200 Euro, und so weiter.

    # Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie bisher 35 Euro rechnen.

    # Wer auf die Idee kommt, eine amtlich gekennzeichnete Feuerwehrzufahrt zuzuparken oder ein Rettungsfahrzeug zu behindern, der muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.

    # Ganz neu: Unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für elektrisch betriebene Fahrzeuge und Carsharing-Fahrzeuge hat ein Verwarnungsgeld von 55 Euro zur Folge.

    # Wer keine Rettungsgasse bildet oder eine solche sogar selbst zum schnelleren Vorankommen mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.

    # Lkw-Fahrer, die gegen die neu eingeführte Pflicht verstoßen, mit dem Lastwagen beim Rechtsabbiegen innerorts nur mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren, werden mit 70 Euro zur Kasse gebeten.

    # Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet.

    # Auto-Poser aufgepasst: Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm und einer vermeidbaren Abgasbelästigung sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren wird von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro angehoben.
    nw.de



    Aufgepasst also :!: :!:

  • Hamatv

    Hat das Thema freigeschaltet
  • Es gibt aber auch noch richtig günstige Bußgelder :



    Aktueller Bußgeldkatalog für Fußgänger 2021


    Tatbestand Bußgeld
    verbotswidriges Betreten oder Überqueren der Autobahn 10 €
    verbotswidriges Betreten oder Überqueren der Kraftstraße an einer nicht für Fußgänger vorgesehenen Stelle 10 €
    Betreten oder Überqueren der Fahrbahn, obwohl ein entsprechender Gehweg oder Seitenstreifen vorhanden ist 5 €
    verbotswidrig außerhalb geschlossener Ortschaften nicht am linken Fahrbahn gelaufen 5 €
    Fahrbahn nicht auf kürzestem Weg, an nicht vorgesehener Stelle oder ohne Beachtung des restlichen Verkehrs überquert
    ... andere dadurch gefährdet 5 €
    ... Sachschaden verursacht 10 €
    verbotswidriges Übersteigen einer Absperrung 5 €
    ... Unfall verursacht 10 €
    Missachtung des Haltegebots oder der Zeichen eines Polizeibeamten 5 €
    Missachtung einer roten Ampel 5 €
    .... Unfall verursacht 10 €
    am Straßenverkehr teilgenommen, obwohl körperliche und geistige Mängel vorhanden sind, ohne Vorsorge getroffen zu haben, dass andere nicht gefährdet werden 5 €
    ... Teilnahme von Ihnen als Verantwortlichem zugelassen 25 €
    Fahrverkehr in einem verkehrsberuhigten Bereich unnötig behindert 5 €
  • Ich finde sowas so geil. Es gibt zig Verstöße die ich jeden Tag mehrfach sehe,

    Motor anlassen obwohl gar nicht gefahren wird,

    Handynutzung beim Fahren,

    jetzt aktuell kein Licht oder eines kaputt bei Dunkelheit + Nebel,

    ständig Lieferwagen irgendwo geparkt - ob Radweg, Gehweg oder mitten auf der Straße,

    echt krass überhöhte Geschwindigkeiten,

    Überholen trotz Überholverbot

    uvm.


    Problem ist eigentlich - es interessiert eigentlich keine Sau (!) oder aber es ist einfach viel zuwenig Personal vorhanden um das zu ahnden.