Beiträge von Estelle

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    Ich stimme dem voll und ganz zu und was ich vielleicht noch erwähnen muß ist, dass Tom Hanks als einer der wenigen Schauspieler in der Lage ist einen ganzen Film ganz allein zu tragen und es nie langweilig, nervig oder im schlechtesten Sinne komisch wird.Ich glaube, dass er deswegen immer wieder für diese Art des allein agierenden Underdog ausgesucht wird.

    Im übrigen mag ich seine Synchronstimme sehr. Sollte er irgendwann mal eine andere haben wird das ein ziemlicher Schock werden und ich habe Zweifel, dass ich mich an eine neue Stimme gewöhnen könnte.


    Von mir gibt es ebenfalls


    10 von 10 verdiente Punkte.

    Lucifer - 6. Staffel -


    Nach zwei Episoden hab ich überlegt das Ganze abzubrechen, hab dann aber wenigstens noch die letzte Episode geschaut und war ziemlich unzufrieden mit dem Ende. Die Macher haben sich sichtlich bemüht für jeden der Hauptcharakter ein akzeptables Ende zu finden, aber für mich sah das eher zwanghaft bemüht aus. Wenn ich ehrlich bin konnte ich schon nichts mehr mit Lucifers, bzw. Tom Ellis, alberner, humoristischer Darstellung anfangen. Er ging mir zeitweise richtig auf die Nerven in den Folgen die ich gesehen habe.

    Wenn einem überhaupt nichts mehr einfallen will, greift man offensichtlich immer auf irgendwelchen Zeitreisequatsch zurück, obs nun passt oder nicht. Hier bleibt einem das wohl nicht erspart. Auch dieser Handlungsstrang war für mich wenig logisch, musste aber wohl sein um Lucifers weiteres Schicksal irgendwie zu erklären. Lediglich die töcherlich-teuflischen Engelsschwingen fand ich cool.

    Für mich war das Ende dieser Serie irgendwie erleichternd. Vielleicht hätte man auch hier viel früher Schluß machen müssen. Ich werde den Teufel jetzt nicht sonderlich vermissen.


    Für Staffel 6 vergebe ich 4 klägliche, abgenagte Engelsfedern.

    Für die gesamte Serie vergebe ich 7 solide Teufelshörner, denn sie hatte durchaus ihre Höhepunkte, aber eben nicht in der aktuellen Schlußstaffel.

    Goliath


    Alkoholsüchtiger Staranwalt nimmt sich einen großen Konzern nach dem anderen vor und verklagt diese auf mehrere Millionen, bzw. Milliarden Dollar Schmerzensgeld, bzw. Schadensatz, weil sie sich nicht an die Regeln halten. Es gab insgesamt 4 Staffeln, wobei es in jeder weiteren Staffel eine Steigerung der Einsätze geben hat.

    In der aktuellen und leider auch letzten 4. Staffel der Serie wurde nun ein Pharma-Riese, der süchtig machende Schmerzmittel herstellte, verklagt.

    Ich finde diese letzte Staffel als die Beste der Serie. Allein diese Film-Noir Elemente, in denen Billy McBride seine Nahtoderfahrungen und Schuldgefühle verarbeitete, waren überaus sehenswert. So erinnerte mich das nächtliche, verregnete Chinatown in San Franzisco an Blade Runner, die Beobachtungen der Nachbarn an Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" und die Western Szenen an 12 Uhr Mittags. Sogar das Format änderte sich bei diesen Sequenzen, die nicht in der Wirklichkeit spielten. Was ich ebenso gut fand war, das alle bedeuten Nebencharas und auch Billy einen richtigen Abschluß bekamen. Da blieb nichts offen, was noch hätte geklärt werden müssen. Die Riege der Darsteller, die neu hinzukamen war ebenso beeindruckend, wie z.B. Bruce Dern oder S.K.Simmons, auch William Hurt hatte hier einen letzten Auftritt. Diese Staffel war weniger actionlastig, aber ich fand das insgesamt gesehen eher von Vorteil. Hier lag der Focus auf einer dunklen und beängstigenden Geschichte und der Bewältigung eines wirklich großen Problems, welches wohl allen Charakteren viel abverlangte. Ich hätte natürlich noch gerne weitere Staffeln gesehen, kann mich aber mit dieser letzten Staffel gut zufrieden geben. Was hätte auch jetzt noch kommen sollen. Eventuell hätte Billy nur noch die Trump-Regierung verklagen können. ;) Man muß aufhören, solange das Thema eben noch nicht ausgenudelt ist.


    Goliath ist meines Erachtens nach eine sehr unterschätze, gute Serie, die ein bisschen in dem Streaming-Allerlei untergeht. Ich finde das sehr schade und gebe hier die volle Punktzahl.


    10 von 10 Gesetzesbüchern

    leider scheinen ein Großteil der Links https://nox.to/Buchautor/Diana%20Gabaldon nur noch leere ordner zu beinhalten.

    Könnten die bitte bitte wieder hochgeladen werden?

    Außer Post #6 funktionieren hier alle Download-Links. ;) Du könntest die Bücher also hier herunterladen.

    Außerdem solltest du Reup-Wünsche in der Wunschecke äu0ern, nicht hier im Thread. :)

    Sorry, falls ich einem Mod., jetzt auf die Füsse getreten bin. Ich wollte nur freundlich sein und helfen. :winkw:

    Killers Bodyguard


    Gut gemachter Action-Film mit Witz. Es hat ziemlich viel Spaß gemacht den beiden Buddys Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson beim fluchen und flüchten zuzusehen. Die Geschichte war nicht zu kompliziert, aber spannend genug. Ich hab mich zwei Stunden lang gut unterhalten gefühlt. Gary Oldman als Bösewicht ist immer eine gute Wahl, der hat so etwas irres an sich. Sollte ich den Film irgendwann nochmal sehen, dann werde ich die Anzahl der "Motherfuckers" doch einmal nachzählen. ;)


    Ich vergebe hier: gute 8 von 10 Motherfucker


    Killers Bodyguard II


    Ich weiß gar nicht, was ich über diesen Film schreiben soll. Vielleicht wäre es tatsächlich besser gewesen keinen zweiten Teil zu drehen, weil dieser Teil bis auf sehr wenige Ausnahmen kompletter Schrott war. Es war im Grunde eine schlechte Wiederholung von Teil eins. Wer will diesen weinerlichen, lustlos spielenden Ryan Reynolds sehen in einer wirren Handlung, die nur halb ausgegoren war. Der einzige wirklich attraktive Lichtblick war Salma Hayek mit ihrer mexikanischen? Schnotterschnauze. Sogar einige Gags aus Teil eins hat man wieder aufgewärmt. Es war ein Trauerspiel und da konnten die Actionszenen auch nicht mehr großartig punkten. Wie kann man einen Film bei sovielen guten Darstellern so verkacken?


    Ich vergebe hier: 3 von 10 Motherfucker und diese drei Punkte sind für Salma, Antonio Banderas und Frank Grillo!

    Ohne die Diskussion noch mehr anzuheißen wollte ich nur nochmal bemerken, dass ich den Equalizer gar nicht gesehen habe und John Wick fand ich zum Beispiel nur den ersten Teil sehenswert, die anderen Teile habe ich mir gar nicht mehr angesehen, bzw. Teil 2 mittendrin abgebrochen, weil ich den einfach scheiße fand. Insofern fehlen mir da die von dir aufgezeigten Vergleichsmöglichkeiten.

    Ansonnsten bleibe ich bei meiner guten Bewertung in allen Punkten, auch was schauspielerische Leistungen etc. angeht. Dies ist eben meine subjektive Meinung.

    Du hast eine andere Meinung, was vollkommen ok ist.


    Falls es dir in diesem Thread schon mal aufgefallen sein sollte, so gibt es von verschiedenen Usern, verschiedene Bewertungen derselben Filme und niemand drückt einem anderen seine Meinung auf, was du hier sehr wohl tust.

    Nobody


    Ich weiß, man sollte eigentlich nicht so begeistert sein, wenn so viele Menschen eines gewaltsamen Todes sterben, aber wir wissen ja, dass sie nicht wirklich sterben und alles nur gestellt ist. ;)


    Dieser Film fängt ziemlich langweilig an. Bob Odenkirk, vor allen Dingen bekannt aus Breaking Bad und Better call Saul, spielt einen biederen Familienvater, den die gesamte Familie eigentlich für ein Weichei hält und verachtet. Selbst als die Familie nachts überfallen wird macht es den Eindruck als ob der Familienvater es eher dem Sohn überlässt, die Familie vor den recht stümperhaften Einbrechern zu retten, aber der Eindruck trügt. Aus einem ziemlich simplen Grund ändert sich das Verhalten des Vaters und es ist eine Freude zu sehen, wie Bob Odenkirk sich vom Weichei, Laternenparker, Warmduscher zum knallharten Agenten verwandelt und sich von nun an durch den Film, schlägt, schießt, brandschatzt.


    Man sollte auch hier vielleicht nicht allzuviel nachdenken, sondern den Film einfach ansehen, der einen Bruce Willis in Stirb langsam schon ziemlich alt aussehen lässt. Ich fands witzig und unterhaltsam, auch Christopher Lloyd in seiner Rolle als schießwütiger Opa. Ich hoffe sehr sie drehen noch eine Fortsetzung.


    Ich vergebe hier verdiente

    9 von 10 Wodkagläser

    Der Mauretanier


    Einen Film mit Jodie Foster musste ich auf jeden Fall sehen. Für mich ist sie eines der großen Filmtalente, vor und hinter der Kamera.


    Es geht hier um eine wahre Geschichte, um einen Häftling, der ohne Anklage viele Jahre in Quantanamo festgehalten wird, weil man ihn verdächtigt am Anschlag auf die Twin Towers mit beteiligt gewesen zu sein.

    Jodie Foster spielt seine Anwältin, die anfangs davon ausgeht, dass sie es mit einem leicht abzuschließendem Fall zu tun hat, aber sie erkennt im Laufe der Geschichte, das hier etwas gewaltig aus dem Ruder gelaufen ist.


    Dieser Film erzählt von Entmenschlichung, Folter und einer perversen US-Politik. Ich war mir dessen nicht so sehr bewusst, als ich ihn sah und obwohl man mittlerweile ja schon sehr viel gehört hat über die Praktiken um Geständnisse zu erzwingen war ich von Anfang bis Ende gefesselt von dieser Leidensgeschichte, die größtenteils trocken und prakmatisch erzählt wurde. Es wurde nichts beschönigt und am Ende bleibt ein bitterer Beigeschmack, weil der Schock über das Gesehene irgendwie noch nachwirkt. Das Spiel der Schauspieler geht einem unter die Haut.


    Ein guter Film, der nach wie vor betroffen macht.


    10 von 10 Punkten.

    Jungle Cruise


    Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten - trifft Indiana Jones - trifft Quatermain. So würde ich diesen Film beschreiben. Da wird wirklich jedes Klischee bedient, bis hin zu den bösen Deutschen, die wieder mal die Bösewichte sind u.a......aaaber, es funktioniert. Ich fand den Film lustig, ich glaube die Schauspieler haben ihre Rollen genossen. Es gab jede Menge CGI, wobei der Jaguar wirklich gut gemacht und mein Liebling war. Ich habe mich zwei Stunden lang gut amüsiert und nicht groß nachgedacht. Für mich war der Film völlig in Ordnung. Es hat Spaß gemacht, wenn man so ein bisschen innen drin Kind geblieben ist. ;)


    Von mir gibts hier


    8 von 10 Jaguarkrallen

    Ich fand sie rundherum spannend, mit vielen verrückten Einfällen. Eine schöne Fantasyserie mit Potential. Das Einzige, was ich jetzt nicht so gebraucht hätte ist, dass diese Serie den Eindruck vermittelt, Frauen würden sich nur aufgrund besonderer magischer Eigenschaften von der Zurücksetzung und Unterdrückung durch die von Männern geprägten Gesellschaft lösen können. Aber vielleicht ist das nur mein persönlicher Eindruck.

    Ich werde die Serie auf jeden Fall weiter verfolgen.


    Meine Bewertung ist:


    8 von 10 Punkte

    Physical


    Wir befinden uns in den 80igern. Sheila ist eine frustrierte Ehefrau, die ein unerfülltes Leben in Kalifornien führt. Sie selbst hat fast überhaupt kein Selbstwertgefühl und in ihren Kommentaren aus dem Off lässt sie auch an sich kaum ein gutes Haar. Sie entdeckt die damals aufkommende Aerobic-Welle für sich und beginnt eine Karriere erst als Trainierin und später dann als Unternehmerin.


    Ich dachte diese Serie wäre so eine Art nostalgische Komödie, aber eigentlich ist sie ein bitterernstes Drama über Schönheitswahn, Freß- und Brechattacken, superdünne Frauen, die den ganzen Tag nur ihr Gewicht und ihre Figur im Kopf haben und mollige Frauen, die die superdünnen Frauen beneiden.

    Gerade als Frau habe ich das alles als ziemlich deprimiernd empfunden und ich hatte wirklich Mühe, dieser schönen und sehr dünnen, aber gebeutelten Frau zuzusehen, wie sie ihren Körper dermaßen trimmt und dennoch nie zufrieden ist und all ihr Unglück nur an ihrem Gewicht festmacht, weil sie der Meinung ist, sie wäre immer noch zu fett, obwohl sie praktisch überhaupt gar keine Kurven mehr hat und eher an ein dünnes Klappergestell erinnert. Im Grunde ist das alles ja bis heute immer noch ein aktuelles Thema, wenn man mal von der Aerobicnummer absieht.

    Mich hat die Serie jetzt nicht so begeistert, ich konnte auch nicht so sehr in dem Flair der 80iger Jahre schwelgen, wie bei anderen Serien wie Stranger Things oder GLOW, weil es eigentlich nur um diese Frau mit ihrem falschen Körpergefühl ging und alles andere zur Nebensache wurde. Nebenbei hatte sie auch noch einen Trottel von Ehemann, der mir mächtig auf die Nerven fiel. Ich muß diese Serie nicht weiter verfolgen und gebe


    4 von 10 Schulterpolstern

    Danke für den Tip! Ich bin immer auf der Suche nach spannenden Formaten und ich werde mal in diese Serie hineinschauen und dann ggfs. hier berichten. :supi:


    Was Katla angeht, so bin ich nun durch und ich revidiere mein voriges Urteil noch um einen Punkt nach unten.


    Die Auflösung ist dann doch meiner Meinung nach etwas zu klischeehaft und irgendwie sehr bemüht und gezwungen und man konnte sich auch aussuchen, was man nun für die selsamen Ereignisse verantwortlich machte, denn es gab eine wissenschaftliche und eine mystische Erklärung.....Ich hatte mit einem noch nie da gewesenen Donnerschlag gerechnet, aber der blieb aus und zurück blieb ich, die nicht ganz zufrieden mit dem Ende war.

    Vielleicht verstehe ich ja auch diese isländische langsame, verschlossene, alles hinnehmende Mentalitätnicht ...wie auch immer. Man kann sich die Serie ansehen, aber so wie es endete, könnte es eine Fortsetzung geben, die ich aber jetzt nicht unbedingt noch ansehen muß.


    6/10 Punkte.