Beiträge von John Doe

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    Falls dich die wirkliche Geschichte des Todes der Wandergruppe vom Djatlov Pass interessiert solltest du in Youtube mal die sehr gut recherchierten Beiträge zum Thema vom "Mythen Metzger" anschauen.

    Hab mir mal die ersten vier Episoden angeschaut . Toll gemacht , etwas mehr Bildmaterial wäre wünschenswert , aber alleine die Darstellung der Fakten ist schon recht fesselnd gemacht . Danke für den Tip thormod  :thumbup:

    was für eine zeitverschwendung...

    Ich war noch nie ein grosser James Bond Film , von daher hatte ich so gut wie keine Erwartung und ich wurde auch nicht enttäuscht :) Alles voller Klischees , besonders die Lovestory . Darüber kann man sich ärgern oder auch schmunzeln ( ich habe mich für letzters entschieden ) , wobei man hier besonders stark auf den " Hirn aus " Knopf drücken muss . Und die Political Correctness ( vielmehr der Versuch : Moneypenny farbig , Q als Jungnerd ... ) ist echt fad . Das Setting war allerdings grossartig . Von Malek und Waltz hätte ich mir mehr an Szenen gewünscht .

    KONG - Push comes to Shove




    Wer das Photo auf Seite 122 bereits gesehen hat, dem muß man nicht mehr groß erklären, worum es bei KONG geht. Die Amsterdamer Quodrophoniker präsentieren mit 'Push Comes To Shove' ein in sich geschlossenes Instrumentalalbum, das ohne großartige Konzepte oder übertriebenes Gedudel auskommt und statt dessen spannende Arrangements und stilübergreifende Songs präsentiert, die sich nicht ohne weiteres in die gewohnten Kategorien stecken lassen. Die Musik ist rhythmisch lebendig und groovt wie Hölle, Samples werden lediglich sinnvoll im Hintergrund eingesetzt. KONG steigern sich in brettharte Spielräusche und relaxen Sekunden später in ruhigen Spaceparts, deren Zugehörigkeit (irgendwo zwischen Ambient Music und Pink Floyd) unbestimmt bleibt. Und das ist eben (neben der aufregenden Liveshow) das Geniale an dieser Band. Hier erfährt ein beträchtlicher Teil der Musikszene ihre instrumentale Aufbereitung im KONG-Stil. Riffs im Metallica/ Pantera-Format, atmosphärische Keyboards, Soundeffekte, Hardcore-Stakkatos, Jazz- und Tanzgrooves - alles ist erlaubt, solange es die Stücke zusammenhält. Das Ganze hat zwangsläufig den Charakter von Filmmusik, mit dem Unterschied, daß KONG direkt am Puls der Zeit sind. Cool.


    Tracklist :


    1. Results (4:44)

    2. Arabloop (5:07)

    3. Hoover (7:26)

    4. Ditch (5:27)

    5. Bumpe (4:14)

    6. Prick (2:35)

    7. Perculator (5:57)

    8. Herk (3:59)

    9. Whorl (3:38)

    10. Neukraft (4:19)

    11. New (9:44)

    12. Dislodge (1:27)


    https://filer.net/get/wjqparrapu7uykwt



    Viel Spass damit !!!



    DUNE 8/10


    Man tut sich wohl selbst keinen Gefallen , wenn man diese neue Version mit der von David Lynch vergleicht , obwohl sich das ja geradezu aufdrängt . Vieles stimmt überein , aber gefühlt sind das zwei paar Schuhe . Villeneuves Version ist durchaus Konsensfähig , was ich von David Lynch nicht sagen kann ( was aber auch gut so ist ) .

    Villeneuve kommt allen die das Buch nicht kennen , sehr entgegen . Die Storyline ist nicht schwer zu verstehen .

    Richtig toll ist das Setting ( Wadi Rum in Jordanien stellt Arrakis dar ) , eine Art monumentaler minimalismus was die Bauten angeht , sowie die Schauspieler . Trotz aller Entschlackung des Originalstoffes ,

    ist das hier nix für den konservativen Science-Fiction Fan . Villeneuve macht viel Gebrauch von seinen Lieblingsfarben Gelb , Ocker und Beige .

    Der Regisseur hat dem Projekt nur unter der Bedingung zugestimmt , das er auch einen 2.Teil produzieren kann . Eine letztendliche Bestätigung dafür gibts jedoch nicht .



    YEAR OF NO LIGHT - Ausserwelt





    Eine gefühlte Ewigkeit ist seit dem atemberaubendem Erstling „Nord“ vergangen und die ins Land gezogenen Jahre haben ihre Spuren bei YEAR OF NO LIGHT hinterlassen. So wurde etwa der bisherige Sänger wegen anhaltender Kontraproduktivität von seinen Aufgaben entbunden.

    Nach Ersatz wurde gar nicht erst gesucht; die Band aus Aquitanien verzichtet auf dem neuen Werk komplett auf Gesangsbeiträge. Dennoch ist eine Frischblutzufuhr erfolgt: Das Ensemble wurde nämlich um einen zweiten Schlagzeuger sowie einen dritten Gitarristen aufgestockt.

    Die personellen Veränderungen haben gemeinsam mit einem musikalischen Reifungsprozess auch zu hörbaren Veränderungen geführt. Die auf dem Debüt noch überdeutlichen Anteile von Düster-Hardcore der Marke URANUS sind nur mehr als weit entfernte Einflüsse zu vernehmen.

    Auf einem kraftvollen Fundament von ruhelosem, aber klar definierendem Schlagzeugspiel weben drei Gitarren ein dichtes Netz aus Melodie, Fläche, Feedback und brutal kraftvollen Akkorden, in welches bisweilen zudem auch noch Synthie-Sounds eingeflochten werden.

    Die so in minutenlangen Spannungsbögen ausgeführte Klangschichtung erzeugt eine enorme Detaildichte, die nie überladen wirkt, sondern vollständig Sinn macht und gleichwohl die Aufmerksamkeit des Zuhörers fordert und fördert.

    In einer Zusammenführung von Shoegaze, Doom, Sludge und Death Metal kreieren YONL auf „Ausserwelt“ eine subtile und vielschichtige Musik, die viel Licht und viel Düsterkeit passig zusammen bringt und damit das Abstraktum „Zwischenwelt“ adäquat darzustellen vermag.


    Die musikalische Umsetzung dessen realisiert das psychedelische Orchester mit klar erkennbaren Metal-Einfluss auf ebenso konventionelle wie raffinierte Art und Weise. YONL nehmen sich Zeit für Entwicklung und Durchführung des musikalischen Materials, geben ihm Luft zu seiner Entfaltung.


    Tracklist :


    1 . Persephone 1

    2 . Persephone 2

    3 . Hierophante

    4 . Abbesse


    https://filer.net/get/xtfcoc8j3ggjucqn



    Viel Spass damit !!!





    Nee, diese Serie "ging garnicht".

    Jedem das seine . Man kann sowas ja unter verschiedenen Gesichtspunkten sehen . Hätte ich die von dir genannten esoterischen Aspekte bewerten müssen , wäre die Serie bei mir nicht so gut weggekommen .

    Alleine die Aussage " ich kann mein Bewusstsein in jedem Modus kontrollieren " ist voll daneben . Wenn man solche Dinge nicht so ernst nimmt , wird man m.E. gut unterhalten . Von einer solchen Serie erwarte ich dann auch nichts anderes .

    Das jemand mit Rang und Namen sowas produziert , sagt auch null über die Qualität aus . Beispiele dafür gibts in der Serienlandschaft reichlich . :)

    RAISED BY WOLVES 8,5 / 10


    https://nox.to/download/Serien/raised-by-wolves-SJEe4egHw


    Zwei Androiden haben die Aufgabe das Überleben der Menschheit zu sichern , frei von religiösen Dogmen . Von diesem Motiv ausgehend entfaltet sich eine optisch sehr ansprechende Geschichte zwischen

    Düsternis und Hoffnung . Letztendliche Fragen werden kurz angerissen ohne sie weiter zu vertiefen , wie z.B. die Frage nach dem Wert von Moral , Verantwortung , Seele , Bewusstsein etc .

    Der Wechsel von eher nachdenklichen und mehr dynamischen Szenen ist gut gelungen , ich hab mich immer darauf gefreut eine weitere Episode zu schauen . Und das Staffelfinale ist echt beeindruckend .


    Hervorragendes Setting , tolle Musik u.a. wieder mal von Ben Frost , insgesamt lohnend anzuschauen .


    in-raised-by-wolves-androids-become-parents-to-human-kids-1299651774396198912.jpg

    Memoir of a Murderer 7,5 / 10


    Sehr gut gemachter Psycho-Krimi aus Südkorea . Der Film kommt fast gänzlich ohne die bekannt-naiven Dialoge aus und entwirft ein spannendes Katz und Maus Spiel zwischen einem an Alzheimer erkrankten ex-Serienmörder , der einem anderen Serienmörder auf der Spur ist . Wobei er sich natürlich nie sicher sein kann , was der Realität entspricht . Zum Schluss hin wird dieses Thema leicht überstrapaziert , der Film bleibt nichtdestotrotz spannend und wartet nicht ausschlieslich mit expliziter Gewalt auf . Empfehlung für alle Asia-Fans !!!



    Eric Wagner kennen wahrscheinlich nur ein paar Insider , er hat es nicht destotrotz verdient erwähnt zu werden .


    Der Doom-Metal-Sänger Eric Wagner ist nach einer schweren Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Er wurde 62 Jahre alt.

    Sein ältester Sohn Luke gab den Tod seines Vaters in einem Kommentar auf der Facebook-Seite von dessen Band The Skull bekannt. Die Band hatte eine Woche zuvor vermeldet, dass Wagner nach einer Verschlechterung seines Krankheitsverlaufs mit einer Lungenentzündung in ein Krankenhaus musste.

    "Wir sind am Boden zerstört und stehen unter Schock. Wir haben einen Bandkollegen, Freund und Bruder verloren", schrieben The Skull in einer ersten Reaktion.


    Corona-Infektion nach Tournee

    The Skull waren zuvor mit der Band The Obsessed auf einer dreiwöchigen US-Tour. Während die übrigen Mitglieder von The Skull nach Angaben der Band negativ getestet wurden, gab The-Obsessed-Bassist Brian White an, ebenfalls infiziert aber symptomfrei zu sein. Er habe sich zuvor gegen das Virus impfen lassen. Wagner war dem Metal-Portal "Blabbermouth" zufolge nicht geimpft.

    The-Obsessed-Sänger Scott "Wino" Weinrich sagte zuletzt einen Auftritt auf einem Festival in Las Vegas ab, da er die dortigen Masken-Auflagen ablehnte. Zudem verbreitete er Verschwörungstheorien über das Coronavirus.

    Eric Wagner war von 1981 bis 1997 sowie von 2000 bis 2008 Frontmann von Trouble, einer der wichtigsten Bands im Doom-Metal-Genre. Nach der erneuten Trennung von Trouble gründete er 2012 mit Ex-Trouble-Bassist Ron Holzner die Band The Skull. Zudem sang er bei der Psychedelic-Band Blackfinger. 2004 war er auf einem Song von Dave Grohls Allstar-Projekt Probot vertreten und trat mit ihm danach auch live auf.


    Trouble waren wirklich eine tolle Band . Psychedelic - Doom vom feinsten .Gute Reise , Eric !!!







    Letztlich gabs bei mir viel 80er Jahre Comedy / Slapstick :


    Die schrillen vier auf Achse 7,5 / 10


    Clark Griswold will seine lieben eine schönen Urlaub bereiten ... und das geht gründlich in die Hose . Toller Humor , Chevy Chase spielt den etwas entrückt wirkenden Griswold wunderbar , ebenso Beverly

    D ´ Angelo als Ehefrau . Immer noch Kult : " Hast du Asteroiden ? Nein , aber mein Vater hat welche . Er kann manchmal kaum aufs Klo gehen . " So , geht Feel - Good Comedy .


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    Schöne Bescherung 7 / 10


    Noch mal Chevy Chase , selbes Prinzip wie oben . Weihnachten mit der ganzen Mischpoke , Cousin Eddy und Rotzi sind auch dabei . Und Clark Griswold kurz vorm durchdrehen . Ein herrlicher Spass .



    Tin Men 7,5 / 10


    Danny DeVito und Richard Dreyfuss verkaufen Alu-Fassaden für Häuser . Als der eine dem anderen ins Auto fährt , gehts nur noch um Rache und den anderen dumm dastehen zu lassen .

    Super Sprüche , flotte Autos , 60er Jahre Flair und DeVito in Höchstform .


    Monty , der Millionenerbe 7,5 / 10


    Der gute Monty ( Rodney Dangerfield ) soll unter Aufsicht der Schwiegrmutter , seine moralischen Kompass neu ausrichten . Während seine Buddys sich weiter gepflegt Sex , Drugs und Rock n Roll hingeben .

    Dangerfield ist super und wirkt durchgeghend so als hätte er 3 Nasen Koks drin , sein bester Kumpel Nicky wird von Joe Pesci dagestellt . Herrlich !!!

    V.A. - Unlimited Ambient




    Tracklist :

    https://filer.net/get/0zapdgvmqe7mvstt


    Viel Spass damit !!!


    JONAS HELLBORG - Art Metal


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    Art Metal“ war ursprünglich mal der Name einer neuen Formation, die Bassmonster Jonas Hellborg zusammen mit Frickel-Gitarrist Mattias IA Eklundh (sonst mit seinem Metal-Trio Freak Kitchen unterwegs) und Ex-und-wieder-Flower Kings-Drummer Zoltan Csörsz gegründet hatte. In dieser Besetzung war man auch schon 2006 auf Tour und ein Album war lange angekündigt. Die Besetzung versprach natürlich einiges und so wartete ich ungeduldig auf das besagte Werk.

    Aber als „Art Metal“ dann erschien, war die Überraschung groß: Erstens war es nun ein Albumtitel eines Jonas Hellborg-Albums geworden... oder doch nicht? Ganz eindeutig ist das nicht und es gibt gar eine eigene MySpace-Präsenz unter „Artmetalband“. Na ja, wie auch immer, in jedem Fall ist Zoltan Csörsz erstmal nicht mehr dabei, dafür treten die Johansson-Brüder an Tasten und Fellen und der indische Percussionist Selvaganesh, mit dem Hellborg schon früher zusammengearbeitet hat, auf. Wie es zu diesem Umschwung kam, ist nicht in Erfahrung zu bringen.

    Jonas Hellborg hat ja schon länger ein Faible für indische Musik, speziell deren besondere Rhythmik, und hat auch schon auf einigen Alben eine Verbindung westlicher Jazz- und Rockmusik mit indischen Motiven versucht. In dieser Hinsicht düfte „Art Metal“ sowas wie das Ende des Wegs sein. Hier verbinden sich indische Polyrhythmik und wuselige Percussionarbeit wie selbstverständlich mit wuchtigen Rockbeats, wildem Gitarrengefrickel und der souveränen, aber nicht minder frickeligen, Bassarbeit von Hellborg selbst. Da bleiben für Keyboarder Jens Johansson nurmehr ein paar Flächen zu füllen und hie und da den Gesamtklang mit ein paar sphärischen Sounds (die gelegentlich entfernt an Richard Barbieri erinnern) anzureichern.

    Überwiegend wird das Album vom Duell der Frickelmeister bestimmt. Mattias Eklundh ist ein Verrückter. Er gibt permanent Gas auf der Gitarre und läßt die Noten nur so aus dem Griffbrett sprudeln. Dabei bevorzugt er eher filigrane Läufe, denn metallische Riffs. Das nur als Warnung, denn wirklich „metallisches“ gibt es hier eigentlich nicht zu hören. Auch wenn es manchmal fast ein bisschen viel ist, beeindruckt die Fingerfertigkeit des Gitarristen schon. Wenn jemand der Meinung ist, auf den bisherigen Hellborg-Alben ist die Gitarre etwas unterrepräsentiert, dann erhält er hier das volle Brett. Jonas Hellborg selbst hält nicht minder virtuos dagegen und ringt seinem Bass wilde Läufe, melodische Einlagen und gnadenloses Gefrickel ab. Und dazu drischt Selvaganesh im Untergrund unermüdlich auf sein Kanjeera, eine spezielle Trommel, die vor allem in der südindischen Musik eine große Rolle spielt, ein. So ergeben sich meist atemberaubende Instrumentalpassagen, die allerdings das Album auch ganz schön anstrengend machen. Für den Genuss nebenbei ist das hier nichts.

    „Art Metal“ ist ein besonders Werk welches westliche und östliche Klangwelten spielerisch leicht verbindet und dabei für gepflegte Unterhaltung sorgt. Mit dem seltsamen Country-Song „Nataraja“ (vielleicht gibt’s ja so eine Art indisches Nashville?) leistet sich das Album gerade mal einen Ausfall, verwöhnt dafür aber mit abgefahrenen Songs wie dem Opener „Muthucutpor“, dem wilden „Solitude“ und dem abschließenden Titeltrack, in dem die Band vollends aus sich herausgeht. Etwas ruhiger wird es nur im epischen „The Three Princes of Serendip“. Insgesamt: Beeindruckend!


    Tracklist :


    1. Muthucutpor 5:08
    2. Manirambha 5:48
    3. Nataraja 4:10
    4. Solitude 3:07
    5. The Three Princes of Serendip 11:18
    6. Round Metal Hat 4:44
    7. Vyakhyan-kar 5:58
    8. Art Metal 9:23


    https://filer.net/get/kiizjasnbpxnzgei


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    Viel Spass damit !!!

    MODERAT - III




    Es ist nicht unbedingt garantiert, dass der Zusammenschluss unterschiedlicher Musiker in ein Beatles-artiges „größer als die Summe der einzelnen Teile“ mündet. Bei Moderat war das aber so. Die erste „Supergroup des Berlin Techno“ wollten wir erkannt haben, als wir im April 2009 über das Debütalbum MODERAT berichteten. Moderat, das ist der Zusammenschluss von Gernot Bronsert und Sebastian Szary von Modeselektor und Sascha „Apparat“ Ring. Bronsert und Szary zeigen im Duo Modeselektor seit 20 Jahren, wie man eine Crowd anständig pleast, ohne dass der David-Guetta-Alarm losgeht, und Sascha Ring ist ein musikalischer Feingeist, was er nicht nur mit der ambitionierten Theatermusik KRIEG UND FRIEDEN, sondern auch mit seinen Soloarbeiten gezeigt hat. Und bei Moderat kommen diese unterschiedlichen Eigenschaften zusammen und führen zu einem Gesamtergebnis, das die Beteiligten ohne die jeweils anderen wahrscheinlich nicht erreichen würden. Wie super diese Supergroup dann tatsächlich werden würde und wie super beliebt, hatten wir nicht vorhergesehen. Dieser Umstand wird im Allgemeinen der gewissen Poppigkeit der Moderat-Musik zugeschrieben, einer Musik, die keinerlei Verbindungen zum aktuell vor allem in ländlich strukturierten Gebieten sehr erfolgreichen Emo-House/Techno der Felix Jaehn/Robin Schulz-Schule vorzuweisen hat. Tatsächlich zeigt sich die Moderat-Poppigkeit weniger in der Struktur der Tracks als vielmehr im Gesang und den Gesangsmelodien. Das war auf dem Debüt­album MODERAT schon so, auf dem Nachfolger II (2013), und das hat sich auch auf dem aktuellen Album III nicht verändert. Dass sich Moderat in ihrer Entwicklungsgeschichte immer weiter von der Club-Musik entfernt haben, die ja von Bronsert und Szary nach wie vor hervorragend bedient wird, ist eine andere Geschichte. Vielleicht hat sich bei den Beteiligten die Erkenntnis durchgesetzt, dass es ja dann auch mal gut mit der Feierei ist, wenn man stramm auf die 40 zugeht.


    Strukturell arbeitet das Trio an einer um Fortschritt bemühten elektronischen Musik, deren Wurzeln in der Berliner Techno-Szene der 1990er-Jahre lediglich zu erahnen sind. Wer wenig mit elektronischer Musik zu tun hat und alten Vorurteilen nachhängt, bezeichnet so was dann gerne als „organisch“. Es geht auf III um dubbige Strukturen, flächige Ambientsounds, die Überführung von Glitch-Sounds in unglitchy, tonale Kontexte, spielerische Zitate aus dem Techno, Abstraktionen und kleine Spinnereien, die aufs erste Hören fast unmerklich in die Songs eingewoben werden und in teilweise abenteuerlichen Verschlingungen und Wendungen das Ambiente eines Tracks auf den Kopf stellen können. Zum Beispiel in „Intruder“: da dringen zerfranste Techno-Beats in liebliche Melodien ein, bevor sich der Song mit einem orchestralen Sound in lichte Höhen aufschwingt und eine beinahe pastorale Anmutung bekommt – da ist alles drin, was diese Band ausmacht. Es ist die Gleichzeitigkeit von Melancholie und Euphorie, auf die man die Moderat-Musik herunterbrechen kann.

    Ihrer elektronischen Musik, die sich der historischen Verantwortung zur Mutation und Innovation bewusst ist, verleihen Moderat mit dem Gesang diesen gewissen Pop-Appeal, der sie so unwiderstehlich, aber nicht gleich zur Pop-Band macht. In der Hinsicht wirken sie wie ein Update von Radio­head, das sich seinem Hybridsound allerdings nicht vom Rock, sondern von der Techno-Seite aus angenähert hat.


    Tracklist :


    1 . Eating Hooks

    2 . Running

    3 . Finder

    4 . Ghostmother

    5 . Reminder

    6 . The Fool

    7 . Intruder

    8 . Animal Trails

    9 . Ethereal


    https://filer.net/get/4yl2hjhbco4amzjv



    Viel Spass damit !!!


    Die Botschaft könnte aber auch sein:

    Ja , es gibt viele mögliche Varianten der Deutung und sicherlich gehören die von dir aufgeführten Punkte dazu . Ich hab das gar nicht so sehr am Alkohol fest gemacht . Deshalb finde ich hier - ausnahmsweise -

    den deutschen Titel " Der Rausch " aussagekrätiger , als den internationalen Titel " Drunk " . Führ mich ist Rausch was anderes als einfach nur betrunken sein . Man kann schon berauscht sein , ohne eine Tropfen getrunken zu haben . Rausch hat mit fehlender Umsicht , Mangel an Aufmerksamkeit und Zersteuheit zu tun . Ausserdem die Unfähigkeit einzuschätzen wohin eine gewisse Handlung führt . Eigentlich die totale Verblendung .


    Menschenkönnen von allen möglichen Dingen berauscht sein , hierzu muss ich sicher keine einzelnen Bespiele mehr aufführen .

    Habe gerade mal nachgeschaut - das ist jetzt der achtzehnte Film (und weitere werden folgen), den ich mit Mads Mikkelsen gesehen habe.

    Führst du Buch über die Filme die du dir anschaust ?? :) Spass beiseite : Danke für die Tipps :wink::perfekt:

    V.A. - Rough Trade Shop Electronics 01




    Hear that? That’s the sound of the future. Or, to be more precise, electronica, and ‘Electronic 01‘ - Rough Trade Shop’s follow up collection to last years excellent quarter century celebration, the snappily titled 4-disc box set, ‘25 Years of Rough Trade Shops‘ - attempts to hoover up some of the scattered gems from the past forty years of electronic based music.

    Though not quite a ‘Now That’s What I Call the Greatest Avant-Electronica Album In The World... Ever!’ greatest electro hits compilation, many of the mightiest names are present, from Brian Eno and John Cale to Aphex Twin and To Rococo Rot, each making up their own particular facet of what is surely the most bewilderingly diverse and innovative of all musical genres.

    Nothing dates so quickly as the future, they say, but if the older tracks here do sound a little creaky and of their time now, then it’s only because electronica has moved so far, so quickly, whilst guitar based music, by and large, seems to have got stuck somewhere in the early sixties, forced to forever repeat itself, endlessly chopping out minor variations of the same old tunes in the same old style. The guitar music loving public - myself included - may be quite happy with that, but this is why Starsailor et al don‘t raise many eyebrows whereas anybody attempting to re-create pure 60s electronica, would.

    So, while the electronic music tracks from ten, twenty, thirty years ago would sound out of place in today’s musical climate, what still can’t be denied about them is their future vision; their forward propulsion and desire to pull away from all else.

    The oldest track here is one which I’ve been dying to hear for ages, it is ‘I Hear a New World‘ and it doesn’t disappoint (well, okay, the Pinky and Perky-style backing vocals let it down a bit). It is the work of the eccentric, near-legendary early 60s producer Joe Meek who was, in his way, the forerunner to today’s bedroom techno boffins. For, in his London flat at 304 Holloway Road, he would compose ’far out’ and ‘spacey’ tunes, recorded using mainly a clavioline, - an ancient synthesiser - arcane or home-made equipment and instruments and a lot of found sound.

    It sounds a bit wigged out now, in 1960 it must have sounded totally alien and utterly bizarre. Needless to say, it was all but ignored at the time, crooners and trad jazz were the order of the day - and, if the ‘teen-agers’ were to be believed, so was this new-fangled rock & roll music from America - but electronic hymns to futurism? Just too darn weird to ever catch on.

    Anyway, ‘Electronic 01‘ then... actually, I lied, electronica isn’t entirely futuristic music, it has also been the reflector and chronicler of the age: the late 20th century, the post war, cold war, cold fear age where technological advancement got turbo charged, where sex ended up meaning death and acid meant both rain and music. Exciting breakthroughs in entertainment and musical equipment went hand in hand with advancement in military hardware. So, what else to do than to use this new technology as a way to go about understanding it, to turn the techno-fear onto itself, to reduce the shock of the new and, finally, to embrace it.

    The acts on this collection grew up under the shadow of the H-bomb, the atomic bomb, the nuclear missile but were also introduced to space travel, to television, to the computer.

    Take the BBC Radiophonic Workshop‘s theme to ‘Dr Who‘- rightfully included here. Listened to away from it’s daft but likeable TV show, this incredible piece of music can be heard for what it is: an atomic age anthem, full of fear and wonder at the ever accelerating pace of the “white heat of technology” era.

    What else is there? Naturally, Kraftwerk turn up, but, though a classic track ‘The Robots‘, undoubtedly is, I can’t help but feel disappointed by this choice for some reason, I think I would have preferred ‘Neon Lights‘ or, even better, ‘Home Computer‘ - an early and far-sighted meditation on the massive impact that that plastic keyboard thing in front of you would have.

    Elsewhere, everything from ambient to industrial is covered, but even with 41 tracks over two discs, not everything is here. While industrial revolutionaries Throbbing Gristle make it, nothing from the massive and menacing industrial rock/body music scene they pioneered is, so no Front 242, Nitzer Ebb or even, sadly, the astonishing Skinny Puppy, all of whose sound was further watered down and sweetened by the likes of lesser, but far more successful, acts such as Nine Inch Nails and The Prodigy.

    Incredibly there are very few tracks from the 1980s when, in the age of nuclear attack warnings and Space Invaders, electro finally became mainstream, from synth pop at the start of the decade to the all-pervasive dance explosion at the end of the 80s.

    Synth is represented by the Human League’s po-faced ‘Being Boiled‘ and an early Depeche Mode instrumental, but there’s no acid house no hip-hop and no disco (CRIMINAL!). Maybe on ‘02’ then, eh?

    But enough already about what isn’t here, I must point out a few golden nuggets nestling in amongst it all. Firstly there’s Schneider TM’s arresting version of The Smiths‘ ‘There is a Light That Never Goes Out‘ where the indie standard becomes a twitchy electro-pop ditty which captures, and maybe even enhances on the wistful, melancholy romanticism of the original. “Driving in your car... / if a double decker bus crashes into us / to die by your side / it’s such a heavenly way to die“ intones the robo El Mobo sadly, making it sound almost like a JG Ballard-esque paean to autophilia.

    But who needs that when we have the real thing? The Normal‘s musick concrete classic‘ Warm Leatherette‘ is based directly on Ballard’s notorious car wrecks and sex novella, ‘Crash‘ and the hilariously deadpan ‘blank generation’ voice drones out such gems as: “a tear of petrol / is in your eye / the handbrake / penetrates your thigh

    From the sinister, shadows lurking dark disco of Autechre and Aux 88 to the fevered, S&M tinged, neon-lit pop of Fischerspooner and *lb*, this is mainly night-time music; velvety, feral and sybaritic. A twilight cruise through European cities, faces illuminated by the dashboard lights; furtive sex in oil slick-black back alleyways. An ungodly mix of petrol, semen and sweat.

    On the other hand electronica can have a strangely pleasing frosty purity to it, all crushed ice and sheer steel; sharp, shivering, shuddering.

    Judged by counting the beads of sweat on the brows of their heroes, rock music fans like to covet a supposed real realness to their music - hence their ceaseless bellyaching about what they see as ‘manufactured‘ music - electronica, meanwhile, has actually tended to be a celebration of it’s own artificiality. From the members of Kraftwork promoting the image of themselves as being robots and the emotionless tones of the 80s synth pop singers to the computerised voices in modern electro like Bruce Haack and Daft Punk (not here), and then there’s the ‘soulless’ repetitive beats, the violent stabs of sound or distant beeps. It’s sometimes the very exactness of the sound that makes it thrillingly synthetic.

    And it’s this unflinching pride in being wholly artificial that the rock fraternity rail against, but, really, what could be more bloodless and false than to keep on regurgitating old Stones/Velvets/Pistols licks? The work on here has been honed and perfected with an almost obsessive zeal (actually, forget the ‘almost’). Hearts and minds, is what it is. You want passion and dedication? Right here is where you'll find it, blood, sweat and circuit boards.

    Turn this gemstone slowly in your hand, see how the light catches each of the many, different facets. Each one perfect and perfectly unique. And this is just number 01...

    Joe Meek‘s suicide in 1967 meant that he never did get to properly hear the strange, distant new world[s] that were haunting him. No matter, the trail he blazed was quickly followed by all these acts here and many others and many others to come. New worlds are calling us still and electronica has headed towards them at warp (ho ho) speed.

    Beep beep, beep beep. Yeah.


    Tracklist :


    1. Brian Eno - Signals

    2 . The Blue Men , Rod Freman - I hear a new World

    3 . Oval - Kardamom

    4 . Barbara Morgenstern - Die Liebe

    5 . Throbbing Gristle - Hot on the Heels of Love

    6 . Christian Zanesi - Marseille 2

    7 . Delia Derbyshire - Doctor Who

    8 . I-F - Space Invaders are smoking Grass

    9 . Raymond Scott -Bufferin Memories

    10 . Schneider TM - The Light 3000

    11. Thomas Leer , Robert Rebnal - Day Breaks , Night Heals

    12 . Autechre - Basscadet

    13 . New Order - 586

    14 . Matmos - Freak n You

    15 . Vladislav Delay - Between Kate and Naomi

    16 . Pierre Henry - Atelier

    17 . Aphex Twin - Inkeys

    18 . Terre Thaemlitz - D.C.D.O.A.

    19 - Kraftwerk - The Robots

    20 . Boyd Rice - Out , Out , Out

    21 . Faust - Just a Second

    22 . To Rococco Rot - Cars

    23 . Can - I want more

    24 . Stereolab - Feestyle Dumping

    25 . Pan Sonic - Arvio

    26 . Arovane - Tascel 7

    27 James Brown - Superbad

    28 . Darryl Moore - Firspk

    29 . The Human League - Being Boiled

    30 . Aux 88 - Direct Drive

    31 . Bruce Haack - Mean Old Devil

    32 .Kevin Blechdom - Peanuts

    33 . Fischerspooner - Turn on

    34 . Thomas Brinkman - Trixie

    35 . Daniel Miller - Warm Leatherette

    36 . Depeche Mode - Big Muff

    37 . Dexter - Senderwahl

    38 . Fennesz - 011

    39 . Jan Jelinek - At the Golden Circle

    40 . Coil - Ended


    https://filer.net/get/wn2ybj9obhpxxtxt


    Viel Spass damit !!!



    Der ehemalige Slipknot-Schlagzeuger Joey Jordison ist tot. Er soll bereits am Montag friedlich im Schlaf gestorben sein, wie seine Familie bekanntgab. Die Todesursache blieb zunächst unklar.

    Jordison war einer der Gründer von Slipknot im Jahr 1995 und blieb Teil der Band bis zum Jahr 2013. Nach eigener Aussage wurde er von seinen Kollegen gefeuert (angeblich wegen seines übermäßigen Drogenkonsums), bekannte aber später, dass er unter der Nervenkrankheit Transverse Myelitis leidet. So konnte er nicht mehr intensiv genug mit den Schlagstöcken umgehen, vor allem aber nicht mehr richtig gehen. Die Krankheit hatte er aber nach eigenen Angaben überstanden.

    Ich fand Slipknot nie wirklich gut , aber Joey Jordison schon , vor allem seine Sideprojekte . Habe erst unlängst ein Interview gesehen , bei dem bei mir der Eindruck aufkam , das er ziemlich angeschlagen ist .

    Gute Reise , Joey .